Motto des Ahrensburger TSV: „Nichts muss, alles kann“
Trainer Stephan Schröder hofft mit dem ATSV auf den Oberliga-Klassenerhalt.
Foto: nup*
Trainer Stephan Schröder hofft mit dem ATSV auf den Oberliga-Klassenerhalt. Foto: nup*
Ahrensburgs Oberliga-Handballerinnen hoffen auf den Klassenerhalt / Preußen Reinfeld will die Meisterrunde erreichen
Ahrensburg

„Wir freuen uns, dass es endlich wieder losgeht und hoffen, diesmal 21 Spiele absolvieren zu können“, sagt Stephan Schröder, Trainer der Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV, die am Sonntag (15 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Slesvig IF in die neue Spielzeit starten. Das Motto der Schlossstädterinnen, die vor der coronabedingt vorzeitig abgebrochenen Vorsaison aufgestiegen sind, lautet: „Nichts muss, alles kann“.

Der ATSV-Coach erklärt: „Für einen Aufsteiger kann das Ziel nur Klassenerhalt heißen. Wir haben uns punktuell gut verstärkt, aber in der Oberliga wird es keine leichten Spiele geben“, sagt Schröder im Hinblick auf die Ziele in der neuen Saison, die nur die ersten vier Teams der Staffel-Vorrunden in sichere Gefilde entlässt, während die Mannschaften ab Platz fünf in einer folgenden Abstiegsrunde Existenzkampf pur erleben werden.

Neben den Regel-Absteigern dürfte es weitere Teams erwischen, die den schweren Gang zurück in die Landesligen antreten müssen. Grund: Eine ganze Reihe von Nordclubs kämpfen um den Verbleib in der 3. Liga, sodass in der Oberliga ein vermehrter Abstieg droht.

Weil über die gleitende Skala bis zu sieben Teams absteigen können, hofft Detfred Dörling, dass der von ihm trainierte SV Preußen Reinfeld die Meisterrunde in der Staffel A erreicht. „Wenn wir einen der ersten vier Plätze belegen, wären wir aus diesem Schlamassel heraus“, sagt der SVP-Coach, der mit seiner Sieben am Sonntag bei der HSG Kiel/Kronshagen (17 Uhr) gleich einen „dicken Brocken“ vor der Brust hat. „Dafür aber haben wir den Vorteil, dass wir Heimspiele gegen die HSG Bergedorf und die SG Altona austragen, die in eigener Halle ohne Haftmittel spielen. Das dürfte ein klarer Vorteil für uns sein“, glaubt Dörling. Aufgebot Preußen Reinfeld
Tor: Katharina Buschmann, Annika Rahf; Feld: Eileen Kobus, Helena Vogler, Katharina Krewitz, Kerstin Albrecht, Laura Belling, Laura Beth, Laura Hirth, Lina Tonding, Rika Tonding, Sabrina Wencke, Sarah Diekert, Svea Schüller, Yonna Thissen, Linda Müller, Julia Schwöbken, Louisa Riechelmann, Bente Trepping, Fiona Schermer, Taina Schermer
Aufgebot ATSV
Zugänge: Janicke Schöps ( TH Eilbek), Friederike Hagemeier(SG Altona), Julia Cramer (HG Barmbek), Joanna Rothe (AMTV), Antje Bündelinger (eigene zweite Mannschaft)
Abgänge: Freya Jensen (HSG Tarp-Wanderup), Guilia Störmer, Lena Stöwe (beide TSV Bargteheide), Kirsten Mertgen (Karriereende)
Tor: Janina Schacht-Dreyer, Annika Held; Feld: Julia Finger, Janicke Schöps, Nadja Bastian-Hauck, Sina Reischl, Marie Huwe, Lena David, Luise Krätschmer, Maren Strehler, Annika Sahliger, Merle Langhoff, Hanna Bremer, Antje Bündelinger Friederike Hagemeier, Joanna Rothe, Julia Cramer

Quelle: Stormarner Tageblatt vom 11.09.2021

 

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