ATSV bekommt erstmals die Grenzen aufgezeigt
Hamburg-Liga-Handballerinnen kassieren im Spitzenspiel gegen Norderstedt beim 23:33 erste Saisonpleite
Ahrensburg

Die Hamburg-Liga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV haben beim neuen Tabellenführer deutlich ihre Grenzen aufgezeigt bekommen. Das Team von Trainer Stephan Schröder (Foto), das mit sechs Siegen aus sechs Partien überraschend stark in die Saison gestartet war, verlor beim HT Norderstedt klar und auch in der Höhe verdient mit 23:33 (8:19) und fiel in der Tabelle auf Rang zwei hinter die Norderstedterinnen zurück. „Das war eine völlig verdiente Niederlage gegen eine an diesem Tag einfach bessere Mannschaft“, musst Schröder anerkennen. „Wir waren einfach nicht in der Lage, unsere Stärken abzurufen und die Schwächen des Gegners zu nutzen.“

Nach noch ausgeglichener Anfangsphase mehrten sich bei den Schlossstädterinnen die Fehler. Mit einem 11:2-Lauf zwischen der neunten und 27. Minute zogen die Gastgeberinnen von 5:4 auf 16:6 davon. Zu diesem Zeitpunkt hingen längst die Köpfe bei den Stormarnerinnen, die kaum etwas entgegenzusetzen hatten. „Wir haben Norderstedt durch unsere hohe Fehlerzahl in die Karten gespielt“, kritisierte Schröder. „Es konnte einfach niemand auch nur annährend seine Form abrufen. Uns wurde aufgezeigt, woran wir noch zu arbeiten haben.“ Nur die Pause rettete den ATSV vor einem noch höheren Rückstand.

Auch wenn das Spiel gelaufen war, konnte die Schröder-Sieben zumindest einen kleinen Teilerfolg verbuchen und die zweiten 30 Minuten knapp für sich entscheiden. „Da haben wir vieles besser gemacht, das sollten wir mit in die nächste Woche nehmen“, sagt Schröder nach der ersten Saisonniederlage. Bis auf 15:23 (41.) konnte der ATSV zwischenzeitlich verkürzen, mehr aber ließ das HTN nicht zu, siegte letztlich souverän und feierte den Sprung an die Tabellenspitze. Tore des Ahrensburger TSV: Eileen Wicher (4), Marie Huwe, Maren Strehle (je 4/1), Hanna Bremer (3), Merle Langhoff (3/2), Julia Finger (2), Kirsten Mertgen (1).

Quelle: Stormarner Tageblatt vom 12.11.2019

 

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