Zufrieden trotz Pokal-Aus
 Unsanft gestoppt: Ahrensburgs Joshua Gertz (Mitte) wird von Malte Paetzel (li.) und Kevin Fischer erfolgreich am Durchbruch gehindert.
Unsanft gestoppt: Ahrensburgs Joshua Gertz (Mitte) wird von Malte Paetzel (li.) und Kevin Fischer erfolgreich am Durchbruch gehindert.
Landesliga-Handballer des Ahrensburger TSV scheiden gegen Oberligist SG Hamburg-Nord aus
Ahrensburg

Die große Sensation ist ausgeblieben. Aber die Landesliga-Handballer des Ahrensburger TSV haben sich in der ersten Runde des Hamburger Pokalwettbewerbs gegen den vom ehemaligen Nationalspieler Adrian Wagner trainierten Oberligisten SG Hamburg-Nord achtbar aus der Affäre gezogen. „Insgesamt haben wir ein ordentliches Spiel gemacht und den Zuschauern viel geboten“, erklärte ATSV-Trainer Maximilian Busch nach der 28:37 (13:16)-Niederlage. „Wir wollten Hamburg-Nord vor Aufgaben stellen und als Mannschaft wieder besser funktionieren, das ist uns gelungen.“

Allerdings kamen die Stormarner schlecht in die Partie. Zwar führte der ATSV mit 1:0, kassierte dann jedoch gleich vier Gegentreffer in Folge zum 1:4 (5.). Erst dann bekam das Team vor allem in der Abwehr besseren Zugriff und zeigte auch im Angriff einige sehenswerte Aktionen. Beim Stand von 8:8 sah sich Wagner zu einer ersten Auszeit gezwungen. Trotzdem konnten die Hausherren die Partie bis zum 13:13 offen gestalten, bevor drei Tempogegenstöße kurz vor der Pause den Gästen eine Drei-Tore-Führung bescherten.

In der zweiten Hälfte hielten die Schlossstädter die Spannung bis zur 41. Minute hoch und lagen zu diesem Zeitpunkt nur mit 21:23 hinten. Dann waren es erneut drei Konter, die die Zeichen für den zwei Klassen höher spielenden und dort noch unbesiegten Gast auf Sieg setzten. „Das Ergebnis ist ein bisschen zu hoch ausgefallen“, ärgerte sich Busch. „Mit sechs Kontern nach Fehlwürfen aus aussichtsreicher Position konnte sich Hamburg-Nord den Vorsprung erspielen.“ Trotzdem konnte der Landesligist am Ende mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden sein.

Zwei spielfreien Wochen stehen nun für den ATSV aufgrund der Herbstferien in der Liga an. Erst am Sonntag, den 20. Oktober, empfangen die Stormarner, die mit 4:4 Punkte aktuell Rang acht belegen, den noch sieglosen Tabellenvorletzten HG Hamburg-Barmbek IV.

Tore ATSV: Lamprecht (6/2), Gertz (5), Fraikin (5/2), Nommensen, Cornehl (je 3), Hermann, Schrader (je 2), Schmidt, Popp (je 1).

Quelle: Stormarner Tageblatt vom 04.10.2019

 

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