Titelverteidiger zieht ins Finale ein
Hamburger Pokalwettbewerb: Ahrensburger Oberliga-Handballerinnen setzen sich 21:16 gegen Hamburg-Ligist Halstenbek durch
Ahrensburg

Die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV haben das Finale des Hamburger Pokalwettbewerbs erreicht. Gegen den Hamburg-Ligisten Halstenbeker TS setzte sich das Team von Trainerin Kathrin Herzberg am Freitagabend in der gut gefüllten Heimgartenhalle mit 21:16 (9:9) durch. „Am Ende hat sich unsere bessere körperliche Verfassung bemerkbar gemacht“, freute sich Herzberg über den Sieg, der nach dem verkorksten Jahr in der Liga einen versöhnlichen Saisonabschluss ermöglicht.

Der Titelverteidiger tat sich in der torarmen Begegnung gegen das klassentiefere Team aus Halstenbek lange Zeit schwer und lag nach 25 Minuten und vier Gegentoren in Folge sogar mit 7:9 hinten. „Wir haben in dieser Phase chaotisch gedeckt“, wusste Herzberg. „Aber der kämpferische Einsatz war gut und wir haben uns dann wieder zusammengerissen.“

Immer wenn die Schlossstädterinnen aus einer sicheren Abwehr ins schnelle Spiel nach vorne kamen, konnten sie der Partie ihren Stempel aufdrücken. Im Positionsangriff tat sich der ATSV gegen die kompakte Abwehr der Gäste hingegen schwer.

Nach der Pause setzten sich die Stormarnerinnen auf 12:9 ab, kassierten wenig später aber wieder den Ausgleich zum 13:13. Auch vier Treffer in Folge zum 17:13 neun Minuten vor Abpfiff verschafften dem ATSV keine komplette Sicherheit. Die Gäste kamen noch einmal auf 15:17 heran, bevor die Gastgeberinnen, bei denen Herzberg trotz voller Bank nur acht Feldspielerinnen einsetzte, mit weiteren vier Toren in Serie zum 21:15 den Sack endgültig zu machten.

Der Endspielgegner des ATSV steht noch nicht fest und wird am Dienstagabend zwischen Ahrensburgs Staffelkonkurrenten TSV Ellerbek und dem Hamburg-Ligisten AMTV Hamburg ausgespielt. Im Finale am 1. Mai in Barmbek geht es dann nicht nur um den Pokalsieg, sondern auch um den Einzug in die erste Runde des DHB-Pokals. „Der Pokal ist unsere einzige Chance in diesem Jahr“, sagt Herzberg, deren Schützlinge in der Liga noch um den Klassenerhalt bangen müssen und mit einem Sieg im Finale eine unglückliche Saison vergessen machen können.

Aufstellung Ahrensburg (Tore/Siebenmeter): Lena Teufel, Lisa Schier – Janicke Bieldfeldt (7), Carolin Fischer (6/4), Nadine Grunwald, Lena David, Jessica Fraatz (je 2), Mayra Erdbrügger, Melanie Schlüter (je 1), Kim Schmidhuber, Alisa Thoß (n. e.), Nele Oosting (n. e.), Sina Jaeger (n. e.), Lara Schlizio (n. e.).

Quelle: Stormarner Tageblatt vom 03.04.2012

 

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