AHRENSBURG. Die mit großen Ambitionen in die Saison gegangenen Handball-Frauen des Ahrensburger TSV II entgingen dank Anne Sibrins der vierten Saisonniederlage. Beim 26:25 (12:10) gegen den SC Teutonia 10 warf die Kreisläuferin die letzten drei Tore und wendete damit den 23:25-Rückstand noch in einen Sieg. "Ich weiß nicht, warum die Hamburgerinnen in der Schlussphase offensiv gedeckt haben, obwohl sie wegen einer Zeitstrafe dezimiert waren", sagte Trainer Jörg Senger. "Deshalb bekam Anne den Raum für ihre Aktionen."

Außer den zwei Punkten und dem Kampfgeist seiner Mannschaft fand Senger nichts Positives an der Partie. "Es war unser bislang schwächstes Spiel", sagte der Coach, der vor allem den mangelnden Zusammenhalt in der 6:0-Abwehr und die fehlende Konsequenz im Zweikampfverhalten kritisierte. Senger konnte zwar auf das Fehlen von Katja Voigt und Ira Petermann verweisen, die sonst den Mittelblock stabilisieren, und auch Mara von Witte, Marion Nommensen und Christine Köhn gehörten urlaubs- oder verletzungsbedingt nicht zum Kader. "Aber allmählich sollten wir uns schon finden", sagte der Coach, der froh war, auf Elisabeth Haude und Anja Mosche aus der "Dritten" zurückgreifen zu können.

Für das Spiel am 3. November gegen Schlusslicht SC Alstertal-Langenhorn II macht sich der Trainer noch keine Gedanken. Danach, am 11. November bei der HG Norderstedt, müsse sich das Team aber steigern.

Die Tore für den Ahrensburger TSV II warfen: Bianca Schuster (6), Katrin Niemeier (5/3), Mareike Suhn (4), Maren Brüggemann, Janna Rudow, Anne Sibrins (je 3) und Anja Mosche (2).mabo