AHRENSBURG. Die ersten 15 Minuten des Oberligaspiels zwischen den Handball-Frauen des TSV Ellerbek II und des Ahrensburger TSV II fanden praktisch ohne Beteiligung der Gäste statt. Bis zum 1:9 ließ der Aufsteiger aus Stormarn jegliche Aggressivität in der Abwehr vermissen und fiel auch im Angriff nur mit Fehlern auf. "Hätten wir die Anfangsphase nicht völlig verschlafen, wäre ein Punktgewinn oder sogar ein Sieg möglich gewesen", sagte Trainer Jörg Senger nach der 23:27 (8:15)-Niederlage beim Tabellenletzten, der sich allerdings mit einigen Spielerinnen aus dem Kader der eigenen Regionalligamannschaft verstärkt hatte.

Ellerbeks Trainer Ralf Kardel pflichtete seinem Kollegen bei: "Von der ersten Viertelstunde abgesehen hat Ahrensburg für mich eine starke Leistung geboten", sagte er. So kamen die bravourös kämpfenden Ahrensburgerinnen über 6:10 und 12:16 bis auf 19:21 heran, ehe die Kräfte schwanden und der ATSV II zwar die zweite Halbzeit, nicht aber das Spiel für sich entschied.

Dennoch ist Senger überzeugt, dass seine Mannschaft den vorletzten Tabellenplatz noch vor der Weihnachtspause verlassen wird. "Aus den vier ausstehenden Hinrundenspielen müssen wir aber zwei Siege holen, sonst wird es eng", sagte er.

Nächster Gegner ist am Sonntag, 26. November, der nur um drei Punkte bessere dastehende Tabellenachte TH Eilbeck.

Für den Ahrensburger TSV II trafen: Marion Nommensen (5), Karin Mahn (4), Katrin Niemeier, Simona Stahl, Ira Petermann (je 3), Anne Sibrins (2), Sandra Berndt (2/1) und Cathrin Buchholz (1).mabo