Handball

AHRENSBURG. Gesundheit geht vor. Deshalb ersparte Trainer Tilo Labs seinen Handball-Frauen vom Ahrensburger TSV beim Septana-Cup in Henstedt-Ulzburg das Spiel um Platz drei gegen den Regionalliga-Kontrahenten SC Kisdorf. Wegen der Ausfälle von Anastasia Günter (Steißbeinprellung) und Kerstin Schmidt (Augenbrauenverletzung) hatte sich der Kader auf sechs Feldspielerinnen reduziert. "Da war mir das Risiko zu groß, beim ermüdeten Rest Verletzungen zu provozieren", erklärte der Coach.

Auch wenn seine Mannschaft im Halbfinale gegen den TSV Ellerbek recht deutlich mit 14:21 den Kürzeren zog, so war Labs mit den Darbietungen insgesamt sehr zufrieden: "In Angriff und Abwehr ist aggressiv und mit viel Körpereinsatz gearbeitet worden." Lohn waren die drei Vorrundensiege über den TuS Aumühle-Wohltorf (15:13), den TSV Altenholz (15:13) und die HSG Lüneburg (16:15). Dem Zweitbundesliga-Team des TSV Travemünde unterlag der ATSV lediglich mit 14:18. Erfolgreichste Werferinnen waren Kim Schmidhuber (18 Tore) und Kerstin Felkel (12).

Labs sah aber auch Grund zur Kritik: Es gab zu viele Zeitstrafen und der Gegenstoß stockte noch.mabo