Ahrensburg. Aus der Traum vom Wunder von Henstedt-Ulzburg. Es hat nicht gereicht für die Handball-Mädchen des Ahrensburger TSV, die am letzten Spieltag der A-Jugend-Regionalliga Nordost noch einmal deutlich mit 15:30 (9:14) verloren und als Tabellenletzter nach nur einem Jahr wieder in die Oberliga absteigen müssen. Selbst ein überraschender Sieg beim Tabellendritten hätte den Stormarnerinnen nichts mehr genützt, weil sich der direkte Konkurrent HSG Tarp/Wanderup zeitgleich mit einem 25:23 gegen den SC Buntekuh in Sicherheit brachte.

"Entscheidend war, daß wir in den vier Spielen gegen Tarp und den zweiten Absteiger MTV Herzhorn nur zwei Punkte geholt haben", sagte ATSV-Trainer Carsten Meyer. Er zog trotz des direkten Wiederabstiegs eine positive Bilanz. "Die Mädchen haben in diesem Jahr eine Menge gelernt, aber auch ich als Trainer habe wichtige Erfahrungen gesammelt", sagte er. "Wir können mit der Saison zufrieden sein, weil wir uns gut verkauft und häufig nur sehr knapp verloren haben." Ein halbes Dutzend Spielerinnen geht nun altersbedingt in den Frauenbereich, aus der B-Jugend rücken aber genügend junge Leute nach. "Mit der Mannschaft können wir in der Oberliga ganz oben mitspielen", sagte Meyer, der allerdings erst in den nächsten Tagen mit dem Verein entscheiden will, ob er das Team auch in Zukunft trainiert.

In ihrem letzten Regionalligaspiel schwanden den ersatzgeschwächt angetretenen Ahrensburgerinnen im zweiten Durchgang die Kräfte. Statt der erhofften Überraschung setzte es daher zum Abschluß sogar noch die höchste Saisonniederlage - zu schwer wogen die Ausfälle von Kortine Kleinheinz, Juliane Ley, Nina Schilk und Cathrin Buchholz.

Die Tore des Ahrensburger TSV warfen: Nina Köppler (7), Nadine Grunwald (5), Astrid Rudolph (2) und Kim Kalina (1).söb