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27.11.2023: Späte Aufholjagd wird nicht belohnt
ATSV - HT Norderstedt 25:29 (12:17)

Die Hamburg-Liga-Handballer des Ahrensburger TSV haben ihre erste Heimniederlage kassiert. Gegen den Tabellendritten HT Norderstedt verlor das Team von Trainerin Kathrin Herzberg mit 25:29 (12:17) und gab zum ersten Mal seit dem 15. Mai 2022 wieder Punkte in eigener Halle ab. „Das war ärgerlich, aber macht dennoch zufrieden“, erklärte Herzberg. „Zufrieden mit dem kämpferischen Einsatz aller, der guten Leistung sowohl in der Abwehr als auch im Angriff und dem Willen, niemals aufzuhören, auch wenn der Gegner mal mit sieben Toren in Führung liegt.“

Gegen eins der Top-Teams der Liga fehlten bei den Ahrensburgern neben den Langzeitverletzten auch noch Joschka Grunwald (genähte Platzwunde aus dem Spiel beim FC St. Pauli) und Peter Ubert (privat verhindert). Nach einer ersten Abtastphase übernahmen die Gäste das Ruder, gingen mit 4:2 in Führung (9. Minute) und erhöhten auf 8:4 (15.). Die Schlossstädter verkürzten noch einmal auf 7:9 (20.), aber die Gäste erhöhten mit einem 4:0-Lauf auf 13:7 (24.). Erst jetzt fand die Herzberg-Sieben wieder ins Spiel und konnte die Partie bis zur Pause ausgeglichen gestalten.

Nach Wiederanpfiff zogen die Norderstedter schnell auf 19:12 davon, aber die Hausherren steckten nicht auf. Mit drei Toren in Folge verkürzten sie auf 15:19 (37.). Auch von einem erneuten Sieben-Tore-Rückstand ließen sie sich nicht beirren, kamen nach dem zwischenzeitlichen 20:27 (55.) wieder auf 25:27 heran (59.) und waren plötzlich wieder in Schlagdistanz. Die zweite Hälfte entschieden die Gastgeber für sich, zu einem Punkt reichte es jedoch nicht mehr. „In der Schlussphase hat sich die körperliche Beanspruchung bemerkbar gemacht und für zwei unglückliche Ballverluste gesorgt“, sagte Herzberg. „Ansonsten wäre eventuell sogar ein Unentschieden drin gewesen. Die Punkte konnten wir zwar nicht mitnehmen, aber zumindest das gute Gefühl auch gegen ,die da oben' mithalten zu können.“

Mit 8:12 Zählern bleibt der ATSV auf Tabellenplatz zehn und hat weiterhin sechs Punkte Vorsprung vor den Abstiegsplätzen. Am kommenden Samstag (16 Uhr, Bergstraße, Wedel) soll bei der HSG Elbvororte (6., 11:9 Punkte) der erste Auswärtssieg her. „Die Euphorie muss jetzt eine Woche konserviert werden, um am nächsten Wochenende gegen Elbvororte punkten zu können“, so Herzberg.

Aufstellung Ahrensburg (Tore/Siebenmeter): Christian Lamprecht (1), Christian Cornehl - Markus Fraikin (7/5), Christoph Herrmann, Mario Reuter, Joshua Gertz (je 3), Philipp Lamprecht, Daniel Schulz, Bastian Blietz (je 2), Lucas Gertz, Florian Bleyl (je 1), Norbert Schrader, Luca Kuschel.

Norderstedt: Tim Escher, Kevin Justin Engelmann - Tom Minners (7), Pascal Kühl (6/2), Philip Wöhler, Hendrik Herfert (je 3), Felix Henka (3/1), Jannik Genz, Jarik Teegen (je 2), Linus de la Motte, Finn Ole Maciejewski, Willow Nowacki (je 1), Björn Schimkus, Frederik Gadeberg.

Siebenmeter: 6/5 : 3/3 (Fraikin scheitert an Engelmann, Nachwurf verwandelt).

Zeitstrafen: 5:2 (Reuter 7., Schulz 17., Blietz 30., 35., 48. - Gadeberg 18., Teegen 27.).

Rote Karte: Blietz (ATSV, 48., nach der dritten Zeitstrafe).

Schiedsrichter: Olav Petersen, Oliver Reinstorf (THB Hamburg 03).

 

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