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30.10.2023: Punktekonto ausgeglichen
ATSV - TuS Finkenwerder 32:24 (19:9)

Die Hamburg-Liga-Handballer des Ahrensburger TSV haben im sechsten Saisonspiel ihr Punktekonto wieder ausgeglichen. Gegen den TuS Finkenwerder gewann das Team von Trainerin Kathrin Herzberg vor allem dank einer bärenstarken ersten Hälfte deutlich mit 32:24 (19:9) und zog so am Gegner in der Tabelle vorbei. Mit 6:6 Punkten steht der Aufsteiger auf Rang neun. „Das Team hat sich unbeeindruckt von den vergangenen Niederlagen gezeigt und hat neben einer starken mentalen Einstellung hohen Kampfgeist über die volle Spielzeit gezeigt“, freute sich Herzberg. „Garanten für den Sieg in der Höhe waren insbesondere Keeper Christian Lamprecht, dessen Paraden die Moral stets erneut befeuert haben und Youngster Peter Ubert, der unbeschwert im Angriff aufgespielt hat.“

An den ersten dreißig Minuten ihres Teams hatte Herzberg kaum etwas auszusetzen, dabei waren die Voraussetzungen alles andere als gut. Lediglich zehn Feldspieler, davon nur zwei Außenspieler, konnte Herzberg aufbieten. Neben den Verletzten Robin Samusch, Niklas Popp (beide Schulter) und Tobias Laupichler (Auge) fehlten auch Christoph Herrmann und Luca Kuschel (beide Urlaub). Zudem hatte Rechtsaußen Daniel Schulz die ganze Woche wegen Achillessehnenschmerzen nicht trainieren können. Dafür konnte erstmals in dieser Saison Joschka Grunwald nach seiner Sprunggelenksverletzung mitwirken. „Er hat Vorfreude geweckt auf das, was noch kommen wird“, so Herzberg.

Dank ihres Prunkstücks, der Abwehr, mit einem sehr starken Rückhalt Christian Lamprecht zwischen den Pfosten, konnten sich die Stormarner nach ausgeglichenem Beginn mit einem 5:0-Lauf von 3:3 (7. Minute) auf 8:3 (14.) absetzen. Und die Hausherren legten noch einmal nach. Zwischen der 14. und 24. Minute blieben sie zehn Minuten ohne Gegentor und zogen von 8:4 auf 14:4 davon. Mit einem Zehn-Tore-Vorsprung ging es auch in die Pause.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Schlossstädter die Zügel nach dem Seitenwechsel etwas schleifen und die Gäste wieder bis auf 24:19 herankommen (45.). Kurz drohte die Partie doch noch zu kippen, aber die Herzberg-Schützlinge behielten die Nerven und legten wieder auf 28:21 vor (53.). Vor allem Peter Ubert traf in dieser Phase, wie er wollte. Finkenwerder verkürzte noch einmal auf 28:23, aber mehr ließ der ATSV nicht zu und erhöhte am Ende noch auf 32:24.

Nächsten Sonntag (20 Uhr, Tegelsbarg) geht es zum Tabellenvierten SG Hamburg-Nord II, gegen den die Ahrensburger im Juni im Pokalfinale knapp unterlagen. Trotzdem dürfte der ATSV dort als krasser Außenseiter in die Partie gehen.

Aufstellung Ahrensburg (Tore/Siebenmeter): Christian Lamprecht, Christian Cornehl - Peter Ubert (8), Markus Fraikin (6/3), Daniel Schulz (5), Mario Reuter, Joshua Gertz, Joschka Grunwald (je 3), Philipp Lamprecht (3/1), Janos Olters (1), Norbert Schrader, Bastian Blietz.

Finkenwerder: Carsten Thomsen, Sven Tobuschat - Lucas Harrie, Niklas Gelien (je 6), Finn Simcsak (4), Clarence Clauss, Joel Frost (je 2), Florian Höpner, Janis Mewes, Sebastian Kielhorn, Andreas Trick (je 1), Lukas Creutz, Tobias Finck, Nico Erdmann.

Siebenmeter: 5/4 : 1/0 (Fraikin scheitert an Tobuschat - C. Lamprecht pariert gegen Gelien).

Zeitstrafen: 1:3 (P. Lamprecht 26. - Höpner 27., Simcsak 40., Thomsen 53.

Schiedsrichter: Andreas Stapelfeld, Martin Kaufmann (TH Eilbeck, Wandsbeker TSV Concordia 1881).

 

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