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25.09.2023: Über den Kampf zum zweiten Saisonsieg
ATSV - HSG Bergedorf/VM 31:23 (16:13)

Die Hamburg-Liga-Handballer des Ahrensburger TSV haben im dritten Spiel den zweiten Sieg eingefahren. Das Team von Trainerin Kathrin Herzberg besiegte dank einer überragenden kämpferischen Leistung die HSG Bergedorf/VM mit 31:23 (16:13) und rückte in der Tabelle auf Rang vier vor.

„Die Abwehrleistung war über den gesamten Spielverlauf der Garant für den Sieg, der in der Höhe über den phasenweise schwierigen Spielverlauf hinwegtäuscht“, erklärte Herzberg.

Die Stormarner taten sich zu Beginn schwer und lagen nach sieben Minuten mit 1:4 hinten. Doch der ATSV fing sich schnell, stand nun hinten stabiler und war vor allem in der Rückwärtsbewegung deutlich schneller. Nach zwölf Minuten schafften die Gastgeber den Ausgleich zum 5:5 und erarbeiteten sich in der Folge eine 8:6-Führung (16.). Weil nun kaum noch ein Durchkommen für die Bergedorfer Angreifer war, erhöhte die Herzberg-Sieben sogar auf 12:7 (21.). Die Gäste ließen nicht locker, kamen vor allem durch eine schnelle zweite Welle wieder auf 13:12 heran, bevor der ATSV bis zur Pause erneut auf drei Tore erhöhen konnte. „Zwischendrin sorgte das etwas nachlässige Rückzugsverhalten für unnötige Hektik auf der Platte und zu dem Zeitpunkt hätte das Spiel in meinen Augen auch leicht kippen können“, sagte Herzberg.

Nach dem Seitenwechsel legten die Ahrensburger weiter auf 20:15 vor, aber die Gäste ließen sich zunächst nicht abschütteln. Und nun wurde es auch teilweise wild. 10:5 Zeitstrafen standen am Ende für den ATSV zu Buche, davon 7:3 in der zweiten Hälfte. Hinzu kamen drei Rote Karten für die Ahrensburger, davon zwei nach der dritten Zweiminutenstrafe, sowie eine Rote Karte für den Gegner. Die Herzberg-Schützlinge ließen sich allerdings nicht beirren. Nachdem Bergedorf wieder auf drei Tore herangekommen war, begann die chaotische Schlussphase. 13 Minuten vor dem Ende musste Rückraumspieler Robin Samusch unter starken Schmerzen das Spielfeld verlassen. Nach einem Foul von Mika Petersen, der dafür die Rote Karte sah, landete Samusch auf der linken Schulter. Eine Diagnose steht noch aus, doch es droht eine längere Verletzungspause.

Es wurde noch dramatischer: Vier Minuten vor dem Ende stand der ATSV auf einmal nur noch mit drei Feldspielern auf dem Parkett. Die fast vierminütige Phase mit drei Hinausstellungen zwischen der 55. und 58. Minute überstanden die Schlossstädter allerdings mit großem Kampfgeist und „gewannen“ diesen Abschnitt sogar mit 3:1. „In der zweiten Hälfte stand die Abwehr wieder solide und insbesondere die starke Leistung von Joshua Gertz sorgte für viel Unruhe im Spielaufbau der Bergedorfer“, so Herzberg. „Herausragend zudem die Leistung von Christian Lamprecht, der dem Team gerade bei den freien Schüssen das ein oder andere Mal den Hintern rettete.“

Auch eine offene Deckung der Gäste brachte den ATSV nicht mehr aus dem Tritt. Im Gegenteil: Die Hausherren legten noch einmal nach und gewannen am Ende noch deutlich. Herzberg: „Was letztendlich für den deutlichen Sieg gesorgt hat, war der krasse Wille, den das Team in der Schlussphase, in der in permanenter Unterzahl gespielt wurde, an den Tag gelegt hat.“

Am Samstag, den 30. September (18.30 Uhr, Süderelbe, Neumoorstück) geht es für die Ahrensburger mit der Auswärtspartie beim TV Fischbek weiter.

Aufstellung Ahrensburg (Tore/Siebenmeter): Christian Cornehl, Christian Lamprecht - Markus Fraikin (10/2), Daniel Schulz (6), Robin Samusch (4), Mario Reute (3), Christoph Herrmann, Peter Ubert (je 2) Philipp Lamprecht (2/2), Joshua Gertz, Bastian Blietz (je 1), Janos Olters, Norbert Schrader, Luca Kuschel.

Bergedorf/VM: Manuel Zimmermann, Marcel Meiners - Tim Onno Bohlen (5), Tobias Pohl (5/4), Lennart Meiners, Fynn Petersen (je 4), Yannik Krüger (3), Henrik Moh, Steven Berg (je 1), Rene Pöhner, Jan Niklas Bohlen, Julius Gravert, Mika Petersen.

Siebenmeter: 6:4 : 4/4 (Fraikin scheitert an M. Meiners, C. Lamprecht gegen M. Meiners an den Pfosten).

Zeitstrafen: 10:5 (Blietz 21., Schulz 27., 40., 44., Reuter 28., 51., 55., Schrader 33., Gertz 39., Kuschel 56. - T. O. Bohlen 12., Pohl 17., 30., Berg 31., 45.).

Rote Karten: 3:1 (Schulz 44., Reuter 55, bei nach der 3. Zeitstrafe, Herrmann 55. - M. Petersen 48.).

Schiedsrichter: Oliver Reinstorf, Oliver Zabel (THB Hamburg 03, TSV Hohenhorst).

 

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