B-Mädchen: das war's - Danke Jens

Nach 5 Jahren löst sich die Mannschaft um Trainer Jens Brüggemann auf. Ein Teil bleibt beim ATSV und unterstützt den zukünftigen Bezirksligisten, ein Teil wechselt zum Walddörfer SV und ein Teil hängt die Fußballschuhe (vorerst) an den Nagel.

Im letzten Spiel zeigte die Mannschaft, die von Teammanagerin Jana Kröpsch über 8 Jahre aufgebaut, betreut und zusammengehalten wurde noch einmal, was sie so stark über die Jahre hinweg gemacht hat. Ein Zusammenhalt und Siegeswille, der Trainer Jens über die ganze Zeit immer wieder beeindruckt und stolz gemacht hat. Zu Beginn der Begegnung war die Divise, die brandgefährliche Stürmerin von Duvenstedt erst einmal aus dem Spiel zu nehmen und selbst durch schnelles Spiel nach vorne zu Toren zu kommen.

Mit zunehmender Spieldauer bekamen wir das Spiel und die Nr. 11 immer besser in den Griff. Nur das Toreschiessen wollte noch nicht so gelingen. Das änderte sich nach der kurzen Trinkpause, die Der souveräne Schiedsrichter Georg bei hochsommerlichen Temperaturen anordnete. Der Kanonier wurde mit dem Rücken zum Tor angespielt, eine kurze Drehung um die Gegenspielerin und der Ball zappelte zur verdienten 1:0 Führung im Netz. Trotz weiterer guter Chancen blieb es Bis zur Pause bei dem knappen Ergebnis. Beim Pausentee ein letztes Mal durchschnaufen und mit viel Elan ging es in die zweite Hälfte. Auch hier waren wir Feldüberlegen und konnten uns gute Chancen erarbeiten, nur leider nicht nutzen.

Und wie es dann häufig so ist, kam Duvenstedt mit dem einzigen ernsthaften Schuss, einem gut getretenem Freistoß zum 1:1 Ausgleich. Während andere Mannschaften jetzt gewackelt oder verunsichert gewesen wären, zeigten die B-Mädchen aus Ahrensburg, was sie so besonders macht. Sie drehten jetzt richtig auf. Die Pässe kamen auf einmal an, die Kombinationen wurden besser und die Chancen gnadenlos genutzt. Angefangen durch Sina, die wunderbar von Lia in Szene gesetzt, eiskalt aus halblinker Position ins rechte Toreck einschob, erhöht vom Käptn‘ und zum 4:1 vollendet durch eine verunglückte Bogenlampe von Sturmtank Lotte. Unter großem Applaus der zahlreichen Eltern, die diese Leistungssteigerung zum Ende der Partie und das bei den heißen Temperaturen gebührend honorierten, verließen die Spielerinnen ein letztes Mal gemeinsam das Spielfeld. 

Und damit gebe ich, mit `nem dicken Kloß im Hals, zurück ins Funkhaus !