News-Archiv Februar 2006

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Montag, 27.02.2006
2.Damen: Mit harter Arbeit zum Oberligaaufstieg?

Das heisse Finale im Kampf um den Oberligaaufstieg rückt für die 2.Damen unaufhaltsam näher. Sollte man in zwei Wochen auch das Heimspiel gegen den Walddörfer SV 2 erfolgreich bestreiten, dann wäre dem Team von Trainer Wolf-Rüdiger Rohloff einen Spieltag vor Saisonende der heissersehnte Aufstieg in die Oberliga nicht mehr zu nehmen.
Zuvor galt es jedoch am vergangenen Wochenende beim SC Ottensen 2 erst einmal Schwerstarbeit zu verrichten und sich mit einem knappen 60:52-Erfolg die glänzende Ausgangsposition zu erhalten. Bis zur Halbzeit (29:30) hatten die Gastgeberinnen den ATSV-Damen das Leben sehr schwer gemacht und zwangen Trainer Rohloff im zweiten Durchgang zu weitreichenden Umstellungen in der Verteidigung. Mit Erfolg, denn man gestattete den SCO-Damen fortan keine freien Würfe mehr und erkämpfte sich im Gegenzug einige gute Fastbreak-Möglichkeiten. Last but not least, war dann ja auch noch Claudia Beckmann zur Stelle, die ihre grandiose Trefferserie auch in Ottensen fortsetze und mit 32 Zählern wieder einmal die überragende Scorerin auf den Feld war.
 
Für die 2.Damen spielten: Claudia Beckmann (32), Vivien Krusekamp (6), Yvonne Grossmann, Silke Bohnhoff (je 5), Jutta Schmidt (4), Birgit Zade, Zaneta Siskunaite, Eva Reich (je 2), Verena Schmidt, Svenja Gosch.
 
Ergebnisse          Tabelle

 

Dienstag, 21.02.2006
MU12 belegt bei der Hamburger Meisterschaft Platz sechs

Mit einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung endete für die MU12 das Turnier um die Hamburger Meisterschaft. In der äußerst hart umkämpften Partie um Platz fünf gegen den SC Alstertal-Langenhorn, lagen die Jungs von Coach Philipp Röhler kurz vor dem Abpfiff mit drei Zählern im Rückstand. Quasi mit der Schlussirene gelang ein Korberfolg mit Foul, was einen zusätzlichen Freiwurf und damit die Chance zum Ausgleich bedeutet hätte. Nach heftiger Intervention der Alstertaler  entschieden sich die Unparteiischen jedoch um und gaben den Korb nicht mehr, da die Spielzeit angeblich bereits abgelaufen gewesen sei.
Ein unschönes Ende einer mehr als passablen Saison, in der die jungen Nachwuchscracks als vermeintlicher Aussenseiter äußerst positiv überrascht haben.
Zum Auftakt des Turnieres reichte es gegen den Bramfelder SV zwar wieder einmal nicht zum Sieg (31:43), man konnte dem Favoriten aber drei Fünftel lang Paroli bieten und damit auch ein bisschen ärgern. Gegen den SC Rist Wedel hatte man hingegen das Spielgeschehen immer unter Kontrolle und gewann am Ende sicher mit 37:17.
 
Für die MU12 spielten: Nando Balke (19), Tobias Busenbender, Lukas Janku (je 16), Niklas Olschewski, Nicolas Roth (je 14), Lennart Allzeit, Adrian Gerigk (je 8), Fredrik Kappmeier (4), Bastian Pfnister, David Schuhmacher (je 2).

 

Sonntag, 19.02.2006
Diesmal kein Happy End - Twisters unterliegen in Lübeck mit 60:67

Die Serie der erfolgreichen Schlussphasen ist gerissen. Bei der Lübecker TS unterlagen die Twisters mit 60:67 und hätten wohl noch Stunden spielen können, ohne die Partie am Ende zu gewinnen. Eine überdurchschnittlich hohe Fehlerquote, schlechtes Reboundverhalten und eine unterirdische Freiwurfquote prägten das Spiel der Twisters bei ihrem letzten Auswärtsauftritt dieser Saison. Angesichts dieser Faktoren und gemessen am Spielgeschehen, hätte man einen Erfolg auch als äußerst glücklich bezeichnen müssen. Nicht das die Gastgeberinnen viel besser gewesen wären, aber was die Twisters über weite Strecken ablieferten war schon zum Haare raufen und Trainerin Müller an diesem Tage wahrlich nicht um ihren Job auf der Bank zu beneiden. Schon in der ersten Hälfte offenbarten die ATSV-Damen in der Defensive unübersehbare Schwächen, die man bis zur Halbzeit (38:39) gottlob immer wieder durch eigene Korberfolge ausbügeln konnte. Insbesondere die Dreier von Anja Ollik bewahrten die Twisters in dieser Phase vor Schlimmerem. Nach der Halbzeit war es bei beiden Teams mit der zuvor gezeigten Offensivherrlichkeit dann vorbei, abwechselnd lieferte man sich Abspielfehler und Fehlwürfe zuhauf. Gerade die Twisters hätten in dieser Phase die Chance gehabt sich vorentscheidend abzusetzen, nahmen als brave Gäste aber die vielen foulbedingten Freiwurfgeschenke (19/47 - 40,43%) nicht an und machten die Lübeckerinnen so wieder stark. Selbst wenn man nur die Hälfte der vergebenen Würfe von der Linie getroffen hätte, hätte man das Spiel am Ende locker gewinnen können. So kam es wie es kommen musste bzw. folgte die Strafe auf dem Fuße. In den Schlussminuten gelangen den Gastgeberinnen fünf Punkte in Serie, was von den Twisters nicht mehr gekontert werden konnte und in dieser hart umkämpften Partie schliesslich ausreichen sollte, um zu gewinnen.
Trotz dieser dummen Niederlage bleiben die Twisters, vor den punktgleichen Damen aus Kiel, weiterhin auf dem dritten Tabellenrang,  und werden die anstehende zweiwöchige Pause sicherlich nutzen, um intensivst Freiwürfe zu trainieren.
Das nächste Spiel gegen Tabellenschlusslicht TSV Reinbek findet am 04.März in der heimischen Sporthalle Reesenbüttel statt.
 
Für die Twisters spielten: Tanja Scherzinger (12), Laima Butt (10), Julia van Deest, Anja Ollik (je 9), Jule-Fee Poll (7), Wiebke Bohnhoff (5), Melanie Lange (4), Nadine Partey (2), Tanja Lange, Sabrina Jörgs (je 1), Eva Reich.

Ergebnisse          Tabelle          Teamstatistik 2005/06

 

Montag, 13.02.2006
2.Damen lösen Pflichtaufgabe trotz Personalproblemen mit 65:52

Von der Papierform her war das Spiel der 2.Damen gegen die Sportvereinigung Polizei ein klare Angelegenheit, doch für diese vermeintliche Pflichtaufgabe, musste Trainer Wolf-Rüdiger Rohloff mit Judith Mayer (verletzt), Vivien Krusekamp (erkrankt), Birgit Zade (Urlaub) sowie Sabine Lauenstein und Yvonne Grossmann (beide Familienfeiern) auf insgesamt fünf Spielerinnen verzichten. Was das Ganze jedoch noch verschärfte, war die Tatsache, dass durch die Ausfälle nicht eine etatmäßige Aufbauspielerin zur Verfügung stand. So wurde Astrid Schrader kurzerhand auf die Position Eins beordert und die 35-Jährige machte ihre Sache mehr als ordentlich, musste am Ende sogar die 40 Minuten durchspielen.
Angesichts dieser Umstände wurde die Partie verständlicherweise kein großes sportliches Highlight. Am Ende genügte den favorisierten ATSV-Damen eine sicher agierende Verteidigung und eine wieder einmal überragend aufspielende Claudia Beckmann, die zum dritten Mal in Folge die 30-Punkte-Marke knacken konnte. Auch eine spezielle Bewachung der Polizei-Damen, konnte den Wirkungskreis der Topscorerin nicht entscheidend eindämmen.
 
Für die 2.Damen spielten: Claudia Beckmann (35), Zaneta Siskunaite (11), Jutta Schmidt (6), Silke Bohnhoff, Svenja Gosch (je 4), Verena Schmidt, Franziska Schrimpff (2), Astrid Schrader.

 

Sonntag, 12.02.2006
Twisters siegen nach sportlichem Auf und Ab mit 79:58

Eine kleine Überraschung gab es bei den Twisters bereits vor dem Anpfiff der Heimpartie gegen die Bundesligareserve des SC Rist Wedel, denn im Kader der Twisters machte sich Oldie Claudia Beckmann aus der 2.Mannschaft mit warm. Trainerin Tobi Müller hatte sie überredet für die fehlende Melanie Lange (feierte ihren 26.Geburtstag) einzuspringen. Und das, obwohl sie bereits zuvor mit den 2.Damen (35 Punkte von ihr) aktiv war. Und die Zuschauer konnten sich davon überzeugen, dass das Ahrensburger Urgestein immer noch auf höherem Niveau mithalten kann. Am Ende markierte die 37-Jährige immerhin fünf Punkte und war bei zahlreichen Aktionen mit ihrer Routine der ruhende Pol im Twisters-Spiel.
Die Begegnung begann zunächst mit zehnminütiger Verspätung, da die Gäste aus Wedel nicht rechtzeitig eingetroffen waren. Nach kurzem Schlagabtausch in den Anfangsminuten, gelang es zunächst den jungen Gästen sich ein wenig abzusetzen und diesen Vorsprung noch knapp in die 1.Viertelpause zu retten (16:17). Im zweiten Viertel hatte sich die Twisters-Verteidigung dann besser auf das Spiel der SCR-Damen eingestellt und auch im Angriff fand man nun die erfolgreicheren Rezepte, um zu Korberfolgen zu kommen. Mit 39:30 ging es in die Halbzeitpause, nach der man dann zunächst die Schlagzahl noch einmal deutlich erhöhte und sich mit 46:30 einen scheinbar komfortablen Vorsprung erspielte. Angesichts der zuletzt knapp verlaufenden Partien, hatte es dann jedoch den Anschein, dass so ein Vorsprung nichts für die Twisters ist, denn anstatt nun souverän und mit einer gewissen Sicherheit zu agieren, produzierte man nun unverständlicherweise zahlreiche Fehler und traf im Angriff oftmals die falsche Wurfauswahl.
Dank einer Pressverteidigung gelang es den Wedelerinnen sich Punkt um Punkt heranzukämpfen, dies oftmals auch unter gütiger Mithilfe sprich Stockfehler der Twisters. Bis zur 34.Minute war der klare Vorsprung bis auf zwei Zähler (56:54) zusammengeschmolzen und die Gäste durften wieder mehr als deutlich Morgenluft wittern. Dieser Nervenkitzel schien die Twisters jedoch wieder zu beflügeln, denn Julia van Deest und Jule-Fee Poll zerstörten mit ihren Punkten den Lauf der Gäste und gaben damit den Startschuss zur Schlussoffensive, der die SCR-Damen kräftemäßig dann nichts mehr entgegenzusetzen hatten. So siegte man am Ende mit 79:58 und konnte dem Publikum doch noch den zweitweise erhofften deutlichen Erfolg bieten.
 
Für die Twisters spielten: Julia van Deest, Jule-Fee Poll (je 16), Sabrina Jörgs (9), Tanja Scherzinger (8), Anja Ollik, Laima Butt (je 7), Wiebke Bohnhoff, Claudia Beckmann (je 5), Tanja Lange (4), Nadine Partey (2), Eva Reich.

Ergebnisse          Tabelle          Teamstatistik 2005/06

 

Sonntag, 12.02.2006
Entspannter 86:39-Erfolg der 1.Herren über den Walddörfer SV 2

Einen geruhsamen Sonntagabend konnten Interimscoach Stefan Möller und das achtköpfige Aufgebot der 1.Herren beim 86:39-Heimsieg über den Tabellenvorletzten Walddörfer SV 2 verbringen. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten im 1.Viertel (15:14), sorgte ab dem 2.Viertel die Umstellung auf eine Zonenverteidigung für die nötige Sicherheit inklusive vieler Ballgewinne und daraus resultierender Fastbreakpunkte. Am Ende dieses Abschnitts stand ein deutliches 27:5 sowie eine klare 42:19-Halbzeitführung zu Buche. Angesichts dieser Kräfteverhältnisse machte sich nach der Pause ein wenig der Schlendrian bei den ATSV-Herren breit. Einige Bälle wurden nun leichtfertig vertendelt und die zuvor so gute spielerische Linie ein wenig aufgegeben. Gegen die harmlosen Gäste an diesem Tage allerdings kein Beinbruch, optisch trübte dies aber das Gesamtbild merklich. Erst im Schlussabschnitt fing man sich wieder zeigte die nötige Konzentration und zog auch das Tempo wieder mehr an. Mit einem 23:8 in den letzten zehn Spielminuten beendete man das Match schliesslich standesgemäss.
Aufgrund des Ausscheidens des VLFZ Hamburg haben die ATSV-Herren bis zum nächsten Spiel nun erst einmal eine vierwöchige Pause vor sich. Weiter geht es erst wieder am 11.März mit der Heimbegegnung gegen die SG Altrahlstedt/Meiendorf 4.
 
Für die 1.Herren spielten: Miki Hrnjic (19), Benjamin Schmidt (16), Jerrit Kube (14), Till Ehlermann, Benjamin Czemzik (je 13), Frank Neuber (7), Sebastian Lieseberg, Franzl Quandt (je 2).

 

Montag, 06.02.2006
38 Punkte von Claudia Beckmann sichern deutlichen Erfolg der 2.Damen

Nicht zu stoppen war Claudia Beckmann beim Gastspiel der 2.Damen bei der BG Hamburg West 4. Mit 38 Punkten stellte die routinierte 37-Jährige eine neue Saisonbestmarke auf und sicherte ihrem Team damit quasi im Alleingang den deutlichen 86:49-Erfolg. "Auch wenn Claudia wieder überragend agiert hat, so haben wir doch eine starke geschlossene Mannschaftsleistung abgeliefert" wollte Coach Wolf-Rüdiger Rohloff nach dem Spiel dokumentiert wissen. Eine Aussage, die durch ein Blick auf das Scoreboard belegt wird, denn mit Vivien Krusekamp, Yvonne Grossmann und der Litauerin Zaneta Siskunaite konnten gleich drei weitere Spielerinnen zweistellig punkten. Dank eine guten Frauverteidigung zwang man die Hamburgerinnen zu vielen schlechten Würfen und nutzte die vielen Ballgewinne auf der anderen Seite zu zahlreichen Fastbreak-Punkten. So war die Partie schon zur Halbzeit (51:22) gelaufen, was Coach Rohloff entsprechend nutzte, um einige taktische Dinge für den heissen Saisonendspurt unter "Echtbedingungen" auszutesten.
 
Für die 2.Damen spielten: Claudia Beckmann (38), Vivien Krusekamp (15), Zaneta Siskunaite, Yvonne Grossmann (je 10), Sabine Lauenstein (6), Birgit Zade (4), Verena Schmidt (3), Jutta Schmidt, Astrid Schrader.

 

Montag, 06.02.2006
Achterbahnfahrt und Niederlage der 1.Herren beim Tabellenführer

Das Start- und das Schlussviertel hätten die 1.Herren nach ihrem Gastspiel beim Tabellenführer SC Rist Wedel 5 am liebsten gestrichen, denn mit 7:22 und 9:22 war daran unschwer zu erkennen, warum man am Ende mit einer deutlichen 54:74-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten musste. In den beiden Mittelabschnitten (17:15, 21:15) hatte man kurioserweise gezeigt, dass man mit dem Kontrahenten durchaus auf Augenhöhe agieren kann, aber ein Spiel dauert nun einmal vierzig Minuten und so darf man sich am Ende nicht beschweren, wenn der Gegner die Nase vorn hat. Ohne Miki Hrnjic, Milan Röseler sowie den Verletzten Jens Ehlermann, waren es am Ende vielleicht auch konditionelle Defizite, die den Ausschlag gaben, denn von einem 0:13-Lauf der Gastgeber erholten sich die ATSV-Herren, nachdem sie sich kräfteraubend zwischenzeitlich wieder bis auf fünf Zähler herangekämpft hatten, nicht mehr und überliessen danach mehr oder weniger kampflos den Ristern das Feld.
Nach den Niederlagen gegen die beiden führenden Teams geht es jetzt nur noch darum, in den verbleibenden vier Partien den dritten Tabellenplatz zu behaupten und die Saison einigermaßen versöhnlich ausklingen zu lassen.
 
Für die 1.Herren spielten: Frank Neuber (14), Jerrit Kube (11), Benjamin Schmidt (10), Sebastian Lieseberg (7), Till Ehlermann (6), Benjamin Czemzik (4), David Mayer (2), Franzl Quandt.
 

Ergebnisse          Tabelle          Teamstatistik

 

Montag, 06.02.2006
Zwei Siege und eine Niederlage beim letzten MU12-Leistungsrundenturnier

Erst kurz vor dem Start des letzten MU12-Leistungsrundenturnieres dieser Saison, bekam MU12-Coach Philipp Röhler sein erforderliches achtköpfiges Aufgebot zusammen. Für den überraschend ausgefallenen Lukas Janku sprang glücklicherweise Niklas Olschweski in die Bresche und verhinderte so, dass die ATSV-Jungs noch vor dem ersten Sprungball alle drei Spiele durch Wertungsentschied verloren.
Doch auch sportlich begann man recht holprig und glänzte in der Auftaktpartie gegen Wedel zunächst mit Lustlosigkeit und einer Form von Leistungsverweigerung. Erst im dritten Fünftel begannen die ATSV-Jungs richtig Basketball zu spielen und übernahm endlich die Führung. Die beiden Schlussabschnitte gehörten dann, angetrieben von Lennard Allzeit und Nando Balke, endgültig dem Team von Coach Röhler und so gewann man schliesslich noch deutlich mit 36:14. Gegen Bergedorf benötigte man ebenfalls ein Viertel um richtig Fuss zu fassen, hatte dann die Partie aber jederzeit im Griff und siegte am Ende mit klar 42:24. Im Abschlussmatch gegen Bramfeld stand man dann aber auf verlorenem Posten. Der Hamburger Nachbar zeigte beim 19:56 einen Klassenunterschied auf und liess den ATSV-Jungs nicht den Hauch einer Chance.
Insgesamt darf das Team aber mit den Ergebnissen dieses Turnieres sowie mit dem gesamten Saisonverlauf sehr zufrieden sein. Als Überraschungsmannschaft qualifiziert, hat sich das kleine Aufgebot erstaunlich gut unter den besten acht Hamburger Mannschaften verkauft und sich im Tabellenmittelfeld etabliert. Glückwunsch hierzu und recht viel Motivation für die nächste Spielzeit.
 
Für die MU12 spielten: Nando Balke (24), Lennard Allzeit (16), Bastian Pfnister (15), Adrian Gerigk (14), David Schumacher (12), Tobias Busenbender (8), Fredrik Kappmeier, Niklas Olschewski (je 4),

 

Sonnabend, 04.02.2006
Twisters gewinnen Hitchcock-Krimi gegen Bergedorf in der Verlängerung

Die Twisters scheinen sich langsam aber sicher zu einem Team mit Schlussspurt-Qualitäten zu mausern. Bog man am letzten Wochenende das Heimspiel gegen Lüneburg in den letzten drei Minuten noch um, so entriss man diesmal in der Verlängerung mit 65:63 den Damen der TSG Bergedorf noch den schon sicher geglaubten Sieg. Dabei verliefen die ersten drei Spielviertel alles andere als verheissungsvoll, denn bis dahin agierte das Team von Tobi Müller, trotz guter Anfangsminuten, sehr kompliziert und mit diversen Nachlässigkeiten in der Verteidigung, so dass man konstant einem acht bis zehn Punkte Rückstand hinterherlief. Der Optimismus der mitgereisten Twisters-Fans hielt sich nach dem dritten Viertel (42:50) auch dementsprechend in Grenzen. In der letzten Viertelpause wurde aber anscheinend bei allen Spielerinnen eine "Hallo-Wach-Pille" eingeworfen. Das Team entwickelte nun einen bis dahin kaum gesehenen Elan und zeigte endlich den erforderlichen Siegeswillen. Punkt um Punkt wurde der Rückstand verkürzt und in der 38. Minute, lautstark von der Anhängerschaft unterstützt, erstmals die Führung zurückerobert. Nun bestimmten die foulbedingten Würfe von der Freiwürflinie den Rest der regulären Spielzeit. Die Gastgeberinnen konterten die Wende der Twisters und lagen Sekunden vor dem Abpfiff mit 57:59 in Front. Ein weiteres Foul der TSG-Damen brachte Jule-Fee Poll an die Linie. Nervenstark, wie schon im Lüneburg-Spiel, verwandelte sie beide Würfe und rettete ihr Team damit in die Verlängerung.
Auch in der fünfminutigen Overtime fighteten beide Teams verbissen und schafften es nicht eine jeweils frühzeitige Entscheidung herbeizuführen. Anja Ollik, mit ihrem fünften erfolgreichen Dreier in diesem Spiel, legte schliesslich den Grundstein zum knappen Twisters-Erfolg, wäre am Ende aber beinahe noch zur tragischen Heldin avanciert, als sie fünfzehn Sekunden vor dem Abpfiff mit einem riskanten Fehlpass, die Bergedorferinnen noch einmal ins Spiel brachte. Mannschaftskollegin Laima Butt, die erneut eine starke Vorstellung ablieferte, bügelte diesen Schnitzer jedoch mit einem Steal wieder aus und stellte auch mit einem weiteren Freiwurftreffer nach unsportlichem Foul den endgültigen Endstand her.
Mit diesem Erfolg und nun 18:10 Punkten behaupten die Twsters den dritten Platz in der Tabelle, spüren aber weiterhin den Atem des dicht gestaffelten Verfolgerfeldes hinter sich. Dazu gehört auch der SC Rist Wedel 2, der sich am nächsten Sonnabend in der Sporthalle Reesenbüttel vorstellen wird. Anpfiff wird diesmal ausnahmsweise um 20:00 Uhr sein.
 
Für die Twisters spielten: Anja Ollik (16), Laima Butt (15), Jule-Fee Poll (13), Julia van Deest (9), Tanja Scherzinger, Tanja Lange (je 4), Wiebke Bohnhoff (2), Eva Reich, Sabrina Jörgs (je 1), Nadine Partey, Melanie Lange.
 
Ergebnisse          Tabelle          Teamstatistik 2005/06

 

Donnerstag, 02.02.2006
Twisters erreichen Pokal-Halbfinale kampflos / VFLZ Hamburg zieht seine Mannschaft aus der Herren Bezirksliga A zurück

Die Twisters haben kampflos das Halbfinale des HBV-Pokalwettbewerbes 2005/06 erreicht. Eigentlich hätte das Team am 25.02.06 im Viertelfinale den Elmshorner MTV empfangen sollen, doch der Tabellenfünfte der Hamburger Oberliga hat sein Erscheinen abgesagt. So kann sich das Team von Trainerin Müller über ein freies Wochenende freuen und sich schon einmal mental auf ein schweres Halbfinalspiel am 06.Mai (17:00 Uhr Sporthalle Budapester Straße) vorbereiten, da der Gegner in der Partie der beiden Ligakonkurrenten BG Hamburg West 2 und TSG Bergedorf ermittelt wird.
Ebenfalls ein Spiel weniger haben die 1.Herren in der Bezirkaliga A zu bestreiten, da der VLFZ Hamburg sein Team am Wochenende vom laufenden Spielbetrieb abgemeldet hat. Alle Spiele des VFLZ wurden annuliert und die Tabelle entsprechend berichtigt. Für die ATSV-Herren ein kleiner Vorteil, da sie das Hinspiel bei den Hamburgern verloren hatten.

 

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