Die ATSV 2002 SUPPORTERS haben es möglich gemacht: Das australische Damen-Nationalteam hat über Ostern ein mehrtägiges Trainingslager in Ahrensburg verbracht. Der Kontakt kam über National-Coach Christoph Mecker zustande, der selbst fünf Jahre für die Herren des ATSV gespielt hat. Nun trainiert er seit letztem Jahr die Frauen aus Down-Under, mit denen er schon bei der Weltmeisterschaft in Norwegen und Dänemark positiv überraschte. Im Folgenden findet Ihr ein paar Fotos dieses außerordentlichen Events.

 

Flo, Lutz und Marc bei den Vorbereitungen zum großen Empfang des Teams in der Ahrensburger 4-Sterne-Herberge "Park Hotel" am Freitagmorgen.

Nachdem sich der Bus von hinten an das Hotel herangeschlichen hatte, mussten einige Tonnen Gepäck abgeladen werden. Danach wurde sich zum Foto vor dem Hotel gruppiert.

Die Ahrensburger Autohäuser Opel Möller und VAG Warnke haben uns freundlicherweise zwei Kleinbusse zur Verfügung gestellt. Zusätzlich hat auch Holger noch einen weiteren Bus organisiert.

Zum Dank gab's im Fenster der Busse einen kleinen Hinweis auf die Sponsoren.

Am Freitagnachmittag fand das erste lockere Training zum Eingewöhnen in der Heimgartenhalle statt. Hier eine von Christophs neckischen Übungen.

Ein bisschen auf's Tor geworfen werden durfte dann am Ende auch noch.

Und auch der Nationalcoach ließ es sich nicht nehmen, zum 7m gegen Flo anzutreten. Flo parierte locker in Jeans. Christophs Kommentar: "In Australien hätte den niemand gehalten!"

Am Abend kam es dann zum großen Vergleich mit unserer 1. Damenmannschaft. Vor dem Spiel noch schnell ein gemeinsames Mannschaftsfoto...

...und dann ging es auch schon los. Christoph war beeindruckt von den Werbebanden und Flaggen und meinte: "Damals sah das nie so aus!" Das Aufhängen in 6m Höhe auf einer recht wackeligen Leiter hat allerdings auch so manchen Schweiß gekostet.

300 Zuschauer hatten den Weg in die Heimgartenhalle gefunden. Nur wenige konnten sich an eine ähnlich volle Halle erinnern.

Und diese 300 Zuschauer sahen ein ganz nettes Spielchen, in dem unsere Damen vor allem in den Anfangsminuten extrem mit dem "vollgebackten" Ball zu kämpfen hatten.

Auch wenn es ein Freundschaftsspiel war, fehlten die Emotionen nicht. Christoph war jedenfalls voll bei der Sache.

Auch Berit stand ihm in nichts nach und engagierte sich beherzt auf der Ahrensburger Auswechselbank.

Beim Timeout versucht Christoph, den Spielerinnen seine Handballphilosophie noch einmal ein bisschen näher zu bringen. Und das mit vollem Körpereinsatz.

Nach dem Spiel schrieben die Australierinnen geduldig Autogramme. So konnten sie schon einmal üben für die Autogrammstunde bei Marktkauf am nächsten Morgen.

Am Abend folgte schließlich ein gemütliches Beisammensein in der Kneipe "Avalon", der australischen Botschaft Ahrensburgs. Unsere 1. Damen und die Australierinnen ließen sich das Büffet schmecken.

Am nächsten Morgen ging es mit dem Bus nach Schwerin, wo mit der Oberligamannschaft von Grün-Weiß Schwerin der nächste Gegner wartete.

Zwischendurch gab es noch einen kleinen Snack an der Autobahnraststätte.

Katrina nutzte die freie Zeit, um schnell ein Lied zu schreiben. Die Fahrt muss wohl sehr langweilig gewesen sein.

Nach dem kurzen Zwischenstopp wurde der Song zu unseren Ehren dann im Bus von Ihr und der ganzen Mannschaft präsentiert. Wer will, kann sich das Lied auch herunterladen.

 

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Da konnte Christoph wieder stolz sein auf seine Mädels.

Die Schweriner Sport- und Kongresshalle beeindruckte dann zwar durchaus durch ihre Größe, schöner als die Heimgartenhalle ist sie jedoch auch nicht.

Die Anzeigentafel ist allerdings schon etwas nobler.

Vor dem Spiel wurde sich noch schnell zum gemeinsamen Mannschaftsfoto mit Schwerin postiert.

Dann sahen die Fans ein leider nicht allzu aufregendes Match. Die kleine aus Ahrensburg mitgereiste Fangemeinde hatte allerdings trotzdem ihren Spaß.

Familie Mecker und Co. konnten zumindest ein paar Mal begeistert Beifall spenden.

Edelfans wie Schwerin hatten die Australierinnen jedoch nicht. Dies ist einer von ihnen. Sein Horn erklang permanent ohne jeden Rhythmus.

Nach dem Spiel gab es dann noch ein Abendessen beim Griechen.

Auf der Terrasse wurden die letzten Sonnenstrahlen des Tages genutzt.

Am nächsten Tag war nach dem Lauf um den Bretsche, dem Ostereiersuchen und einem kurzen Bad im Badlantic Freizeit. Erst wurde der Hafen auf einer Barkassenfahrt erkundet, dann ging's auf den Dom. Die Achterbahn "Eurostar" war wohl der Höhepunkt.

Geldbörsen, Handys und Schlüssel wurden bei Berit abgegeben, die Sandalen erst nach dem Einsteigen und los ging's auf eine unvergessliche Fahrt.

Zum Schluss folgte noch ein Besuch im Haus "Psycho".

Hunderte von Metern fällt der Fahrstuhl im Haus nach dem Reißen der Seile in die Tiefe.

Die Aussies haben es natürlich trotzdem überlebt.

Am Abend mussten die australischen Mädels noch schnell ein paar T-Shirts für unsere Sponsoren signieren.

Dabei zeigten sie große Ausdauer. Das ganze Erdgeschoss des Parkhotels wurde mit insgesamt 50 T-Shirts ausgelegt, auf die dann die Unterschriften gesetzt wurden.

Hinterher gab es dann zur Belohnung ein Essen im Restaurant China-Ente Ha in Ammersbek. Danach folgte ein kurzer Besuch in der Ahrensburger Kneipe Meyerhoff und dann der Höhepunkt des Wochenendes: ein Besuch in der Ahrensburger Diskothek "Le Disque", dem berüchtigten "Keller".

Am nächsten Morgen hieß es dann langsam Abschied nehmen. Im Park Hotel gab es noch einen kleinen Abschiedsdrink...

...der einigen offensichtlich gar nicht gut bekommen ist.

Dann wurde der Bus beladen.

Alle packten mit an.

Am Ende gab es zahlreiche Hand-Shakes, herzliche Umarmungen und diverse Küsschen zum Abschied...

...und ab ging's für das australische Team nach Dortmund zum letzten Ort ihrer Europa-Tour.
 

Wir wünschen dem Team alles Gute bei der weiteren Vorbereitung auf die Olympischen Spiele und natürlich auch bei der Olympiade selbst. Beim ersten Spiel gegen Brasilien werden wir jedenfalls alle mitzittern.

 

Weitere Infos gibt es in folgenden PDF-Dateien (zum Offline-Lesen mit der rechten Maustaste auf den Link klicken, dann auf "Ziel speichern unter..." und die Dateien als "*.pdf" auf der Festplatte speichern).: