Sieg für Repky-Sieben überlebenswichtig

Hamburg-Liga-Handballer können mit Erfolg über Niendorf theoretische Chance auf Klassenerhalt wahren

 

Ahrensburg – Auch mit neuem Trainer haben die Hamburg-Liga-Handballer des Ahrensburger TSV nicht den erhofften dritten Saisonsieg eingefahren. Michael Repky sah als neuer Mann an der Seitenlinie zwar eine kämpferisch überzeugende Darbietung seines Teams gegen den SC Alstertal-Langenhorn, doch am Ende gingen die Stormarner wieder leer aus. Und somit kann eigentlich nur noch ein kleines Wunder den ATSV (4:32 Punkte) vor dem Abstieg retten. Denn selbst rechnerisch ist der Abstieg kaum noch zu vermeiden. Sechs Punkte Rückstand haben die Stormarner auf den rettenden zehnten Rang, den zurzeit der nächste Gegner aus Niendorf belegt. Selbst wenn die HG Hamburg-Barmbek aus der Oberliga abstiege, würde sie lediglich die zweite Mannschaft aus der Hamburg-Liga verdrängen. Es bliebe aber trotzdem bei zwei Regelabsteigern.

Um die letzte theoretische Chance auf den Klassenverbleib zu nutzen, ist ein Sieg für den ATSV am Sonntag (16 Uhr, Sachsenweg) beim Niendorfer TSV somit überlebenswichtig. Dass dies auch möglich ist, davon ist Trainer Repky überzeugt. „Wir bereiten uns nicht speziell auf den Gegner vor, sondern wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken.“ Daran wurde bereits im Training gearbeitet. „Außerdem müssen wir in Überzahlsituationen ruhiger werden und länger auf die Chance zum Abschluss warten.“

Im Hinspiel hatten die Schlossstädter – wie in der Partie am vergangenen Wochenende gegen Alstertal – lange Zeit geführt. 27:24 lag der ATSV nach 52 Minuten vorn, um am Ende doch mit 28:31 den Kürzeren zu ziehen.

Der ATSV ist somit auf Revanche aus und könnte mit einem Erfolg den Rückstand auf den Buxtehuder SV auf einen Zähler verringern. Die Rote Laterne würde die Repky-Sieben damit noch nicht abgeben. Aber zumindest die theoretische Chance auf den Klassenerhalt bliebe erhalten.mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 19.03.2011

 

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