Herzberg-Sieben muss ihre Hausaufgaben machen

Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV empfangen HSG Holstein Kiel/Kronshagen / Eine Serie wird sicher reißen

 

Ahrensburg – Auch nach dem Kantersieg im Nachholspiel gegen Ellerbek hat sich für die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV nicht viel geändert. Zwar hat das Team von Trainerin Kathrin Herzberg die Lauenburger SV in der Tabelle überholt und steht nun auf Platz zwei (29:9 Punkte). Vorne ist jedoch immer noch mit einem Punkt Vorsprung der SC Alstertal-Langenhorn, so dass die Stormarnerinnen auf einen Ausrutscher des SC warten müssen.

Wenn der ATSV ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden will, muss er weiter seine Hausaufgaben machen. Dabei wartet morgen (15 Uhr, Heimgartenhalle) eine schwere Aufgabe auf die Herzberg-Sieben. Mit dem Tabellenvierten HSG Holstein Kiel/Kronshagen (24:14) kommt ein Team nach Ahrensburg, das sechs Mal in Folge gewinnen konnte. Lediglich in der ersten Partie des neuen Jahres gab es eine 20:25-Niederlage gegen Alstertal. Nur die Serie des ATSV ist noch beeindruckender: Acht Mal in Folge sind die Ahrensburgerinnen ungeschlagen und verloren 2011 noch keine Partie. Zuletzt gab es ebenfalls sechs Siege in Folge. Egal, wie die Partie also ausgeht, eine Serie wird sicher reißen.

Das Hinspiel gewann der ATSV deutlich mit 30:22. „Ich habe die Partie gar nicht mehr richtig in Erinnerung“, erklärt Herzberg. „Aber bislang sind wir ja ganz gut damit gefahren, uns nicht speziell auf den Gegner vorzubereiten, sondern unser Spiel zu machen.“

Ein Fragezeichen steht hinter Spielführerin Lena David, die an einer Blutvergiftung leidet und stark erkältet ist. Ansonsten hat Herzberg voraussichtlich alle Spielerinnen an Bord.

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 11.03.2011

 

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