In der Abwehr liegt der Schlüssel zum Erfolg
Ahrensburg – Vor einer scheinbar unlösbaren Aufgabe stehen die Hamburg-Liga-Handballer des Ahrensburger TSV am Wochenende. Am Sonntag (17 Uhr) ist mit dem Tabellenzweiten HG Norderstedt (26:8 Punkte) eines der Topteams der Liga zu Gast in der Heimgartenhalle. „Eine kleine Außenseiterchance gibt es immer“, hofft ATSV-Spielertrainer Andreas Frank. „Wir müssen uns aber besser präsentieren als zuletzt in Esingen.“ Vor allem an der Abwehr, die sich bei der 25:37-Niederlage am vergangenen Wochenende allzu löchrig gezeigt hatte, hat er deshalb im Training arbeiten lassen.
Ein Wiedersehen gibt es gegen die HGN mit dem Ex-Ahrensburger Christoph Palder, der vor der Saison nach Norderstedt wechselte und auch dort einer der gefährlichsten Schützen ist.
Nachdem die Mannschaft von Trainer Markus Ginckel in der Vorsaison auch aufgrund der Niederlage am letzten Spieltag in Ahrensburg äußerst knapp an der Qualifikation für die Oberliga gescheitert war, wollte man nun einen neuen Anlauf nehmen. Und lange Zeit sah es auch gut aus. Nach Ende der Hinrunde lagen die Norderstedter punktgleich mit dem FC St. Pauli und dem AMTV Hamburg vorne. Doch während sich der Kiezclub bislang keinen weiteren Ausrutscher leistete, ließ die HGN im neuen Jahr bereits vier Punkte liegen. Zuletzt gab es zu Hause zwei Mal nur ein 23:23-Remis gegen Esingen und den AMTV. Und im Spitzenspiel beim FC St. Pauli unterlag das ambitionierte Team deutlich mit 23:30.
Verzichten müssen die Ahrensburger auf Rückraumspieler Joschka Grunwald und Kreisläufer Frederik Jastrembski, die beide im Urlaub sind. Zurück im Team nach abgesessener Rotsperre ist hingegen Torhüter Andre Kähler.
Aus: Stormarner Tageblatt vom 25.02.2011
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