Ahrensburger TSV will Revanche nehmen
Nach Pokalsieg treten Oberliga-Handballerinnen zum Duell der Verfolger bei Alstertal-Langenhorn an
Ahrensburg – Die Chancenverwertung war erneut mäßig, dennoch zogen die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV unter der Woche ins Viertelfinale des Hamburger Pokalwettbewerbs ein. Mit 27:14 (10:6) setzte sich das Team von Trainerin Kathrin Herzberg bei der klassentieferen SG Wilhelmsburg durch.
Wie auch schon beim 23:23 am vergangenen Wochenende gegen Wattenbek leistete sich der ATSV eine Reihe technischer Fehler und überhasteter Abschlüsse. Auf die Deckung aber konnte sich Herzberg verlassen. Kompromisslos gingen die Ahrensburgerinnen zur Sache und besaßen mit Lisa Schier im Kasten einen sicheren Rückhalt.Beste Werferinnen waren Spielmacherin Carolin Fischer mit elf und Lena David mit sechs Treffern.
Somit dürfte der ATSV morgen mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ins Spitzenspiel gehen. Der Tabellendritte tritt ab 17.30 Uhr beim SC Alstertal-Langenhorn an. Und mit dem derzeit dichtesten Verfolger des Spitzenreiters Lauenburger SV hat die Herzberg-Sieben noch eine Rechnung offen: im Hinspiel kassierten die Ahrensburgerinnen beim 25:29 ihre bisher einzige Heimniederlage.
Weitere Tore des ATSV im Pokal: Nele Oosting (3), Julia Nikoleit (3), Melanie Schlüter (2), Nadine Grunwald und Maren Franke (je 1).ssi
Aus: Stormarner Tageblatt vom 22.01.2011
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