Frank-Sieben gibt in Schlussphase Sieg aus der Hand
Ahrensburg – Es war ein Wechselbad der Gefühle, durch das die Handballer des Ahrensburger TSV gehen mussten. Am Ende jedoch standen sie erneut mit leeren Händen da. Nach dem 26:31 (14:13) gegen TuS Aumühle-Wohltorf wartet der Hamburg-Ligist weiterhin auf die ersten Saisonzähler. Andreas Frank sah dennoch das Positive. „Wir haben beinahe das gesamte Spiel über geführt. Doch nach 52 Minuten sind unsere Kräfte ausgegangen“, analysierte der ATSV-Trainer. „Wir hatten ersatzgeschwächt nur sieben Feldspieler dabei.“
Die Begegnung lief für die Gastgeber nach Wunsch an. Über ein 4:4 setzte sich Ahrensburg auf 6:4 und 12:10 ab, hielt zur Pause immerhin ein 14:13 – und war guter Hoffnung, den ersten Punktgewinn feiern zu dürfen. „Es war eine positive Überraschung, wie wir aufgetreten sind – kämpferisch und auch von der Aufstellung her“, sagte Frank. Heiko Siems und Markus Fraikin auf den Halbpositionen erledigten ihre ungewohnten Aufgaben mit Bravour. „Ein Punkt gegen Aumühle wäre bereits eine Überraschung gewesen.“
Dass die letztlich nicht gelang, machte der Coach an besagter 52. Minute fest. Ahrensburg kassierte zunächst den 24:24-Ausgleich, musste anschließend dem Tempo der vorangegangenen Spielzeit Tribut zollen. Über 24:26 setzten sich die Gäste immer weiter ab und sorgten am Ende für einen Fünf-Tore-Vorsprung. Einer, der laut Frank „nach dem Spielverlauf viel zu hoch ist“.
Tore für den ATSV: Markus Fraikin (7/2), Andreas Frank (5/2), Danny Farell (6/2), Heiko Siems (1), Norbert Schrader (2), Philipp Haaks (5).bjl
Aus: Stormarner Tageblatt vom 21.12.2010
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