Volle Konzentration gefordert
Ahrensburger TSV will sich mit einem Sieg über SG Hamburg-Nord in die Weihnachtspause verabschieden
Ahrensburg – Mit dem Sieg gegen Bredstedt am vergangenen Wochenende haben sich die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV endgültig in der dreiköpfigen Spitzengruppe festgesetzt. Nun will das Team von Trainerin Kathrin Herzberg auch dort überwintern und benötigt dafür heute (17 Uhr, Tegelsbarg) einen Sieg bei der SG Hamburg-Nord. „Wir wollen dort gewinnen“, unterstreicht Herzberg. Nach dem Spiel will ihre Mannschaft das Jahr mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier ausklingen lassen. „Ich hoffe, dass sich meine Spielerinnen von den Gedanken an den Abend nicht zu sehr ablenken lassen“, so Herzberg.
Die Vorbereitung auf die Partie empfand die Übungsleiterin nicht als besonders gelungen, da vor allem Ilka Bernhardt, die zurzeit an ihrer Bachelorarbeit sitzt, nicht mittrainieren konnte. „Das war leider suboptimal“, erklärte Herzberg, die aber trotzdem optimistisch ist. „Hamburg-Nord spielt seit Jahren den gleichen Stiefel und hat keine gefährlichen Rückraumschützen. Außerdem liegt uns die 5:1-Deckung der SG mehr als die 6:0-Variante von Bredstedt.“
Allerdings begegnet sie dem Gegner auch mit dem notwendigen Respekt. „Das Team hat eine herausragende Fähigkeit: Es hört niemals auf.“ Selbst bei hohen Rückständen gibt sich die SG nicht geschlagen. In der Liga lief es für die Hamburgerinnen jedoch bislang nicht besonders gut. Mit 7:13 Zählern steht die Mannschaft auf Platz 13, der am Ende der Spielzeit den Abstieg in die Hamburg-Liga bedeuten würde. Nach 4:2 Punkten zum Saisonauftakt konnte die SG aus den restlichen acht Partien nur noch einen Sieg verbuchen und wurde in der Tabelle durchgereicht.
Wenn die Schlossstädterinnen ihre volle Konzentration zunächst auf das Spiel legen, sollten sie die Partie auch für sich entscheiden können. Dann hätten sie im Anschluss zumindest einen triftigen Grund zum Feiern.mf
Aus: Stormarner Tageblatt vom 18.12.2010
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