Herzberg-Sieben setzt Siegeszug fort

Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV feiern fünften Erfolg in Serie / 26:24 (12:12) gegen den Bredstedter TSV

 

Ahrensburg – Mit 26:24 (12:12) setzten sich die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV gegen den Bredstedter TSV durch und kehrten durch den mittlerweile fünften Sieg in Serie zurück auf den dritten Tabellenrang. Gegen den Tabellenachten tat sich das Team von Trainerin Kathrin Herzberg allerdings lange Zeit schwer. „Unsere Abwehr ist zu halbherzig zu Werke gegangen“, kritisierte Herzberg. „Aber solche Spiele musst du auch erst einmal gewinnen.“

Dabei hatte die Partie durchaus vielversprechend begonnen. Mit 4:1 führte der ATSV und hatte die Partie eigentlich im Griff. Doch ungewohnte Schwächen in der Abwehr gestatteten es den „Bredis“, wieder auszugleichen und sogar selbst mit 10:8 und 12:10 in Führung zu gehen. Bis zur Pause gelang den Ahrensburgerinnen zumindest noch der Ausgleich. Die Defensivschwächen der Schlossstädterinnen blieben auch nach dem Wiederanpfiff bestehen und mussten ein ums andere mal von der starken Torhüterin Lena Teufel ausgemerzt werden.

Erst in der Schlussphase gelang es dem ATSV, sich zunächst auf 21:18 und dann auf 25:21 abzusetzen. Zwar konnten die Gäste noch einmal auf 24:25 verkürzen, am Ende brannte aber nichts mehr an. „Letztlich bin ich zufrieden“, sagte Hezberg. „Nach der Pause haben wir gegen einen guten Gegner immer geführt. Was will man mehr? Vor allem durch die zuvor vier gewonnen Spiele hatten wir uns selbst unter Druck gesetzt und wollten diese Partie auch unbedingt gewinnen.“

Bredstedts Trainer Ralf Johannsen hatte hingegen nach der Niederlage die Schuldigen schnell ausgemacht. „Ein Unding“, war der Kommentar des Übungsleiters der Gäste zur Leistung der beiden Schiedsrichter Peter Bergmann, Daniel Lochner vom THB Hamburg 03. Mit seiner Meinung stand Johannsen jedoch alleine da. Eine Benachteiligung des BMTV, der mit vier Siegen aus fünf Spielen in die Saison gestartet war und nun zum fünften Mal in Serie verlor, war nicht erkennbar.

Mit dem Sieg haben sich die Stormarnerinnen endgültig in der Spitzengruppe festgesetzt. Das Trio aus Lauenburg, Alstertal und dem ATSV ist nur zwei Punkte auseinander. Und bei einem Erfolg im Derby beim Vorletzten SG Hamburg-Nord am kommenden Sonnabend (17 Uhr, Tegelsbarg) würden die Ahrensburgerinnen auch auf dem dritten Platz in die Winterpause gehen.

Aufstellung Ahrensburg (Tore/Siebenmeter): Lisa Schier, Lena Teufel - Jannicke Bielfeldt (6), Bianca Schuster, Nadine Grunwald (je 5), Ilka Bernhardt, Julia Nikoleit, Maren Franke (je 2), Carolin Fischer (2/1), Melanie Schlüter, Katrin Niemeyer (je 1), Lena David, Nele Oosting.mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 30.11.2010

 

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