ATSV-Coach optimistisch

Handball: Spielertrainer Andreas Frank hofft nach fünf Niederlagen in Serie gegen Esingen auf die Wende

 

Ahrensburg – Auch nach fünf Partien stehen die Hamburg-Liga-Handballer des Ahrensburger TSV immer noch ohne einen einzigen Punkt da. Und mit dem TuS Esingen gibt am Sonntag (17 Uhr) eine Mannschaft ihre Visitenkarte in der Heimgartenhalle ab, die mit zum Favoritenkreis zählt. Spielertrainer Andreas Frank bleibt trotzdem optimistisch: „Auch in diesem Spiel ist etwas drin.“

Wichtiger war in dieser Woche ohnehin die Aufarbeitung der indiskutablen Leistung bei der 21:28-Niederlage in Alstertal. „Das war eine Katastrophe und grenzte an Arbeitsverweigerung“, haderte Frank. So gab es am Mittwoch eine ausführliche Nachbesprechung der Partie. Im Training wurde dann vor allem am Zweikampfverhalten gefeilt.

Der TuS Esingen hat nach dem verpassten Aufstieg in die neue Oberliga mit Till Krügel (SV Henstedt-Ulzburg), Benedict Philippi (HSV Hamburg II), Thomas Stegmann (Norderstedter SV), Matthias Menzel, Martin Schleßelmann (beide TSV Ellerbek) und Malte Petersen (TSV Mildstedt) gleich sechs Leistungsträger verloren. Mit Rechtsaußen Arne Surow (Barmstedter MTV) und Rückraumspieler Jannik Biehl (TSV Prisdorf) gab es nur zwei externe Neuzugänge. Alle anderen neuen Spieler stammen aus der eigenen A-Jugend. Mit 6:4 Punkten steht das Team von Trainer Kay Germann zurzeit auf Platz fünf der Tabelle, hat den Anschluss an den noch verlustpunktfreien FC St. Pauli bereits etwas verloren und wird deshalb sicherlich alles daran setzen, beim Schlusslicht nicht zu patzen.

Definitiv ausfallen wird Youngster Florian Bleyl. Mit einer Handverletzung wird er mindestens zwei Wochen fehlen. Sollte die Kernspintomographie den befürchteten Haarriss bestätigen, würde er sogar für zwei Monate pausieren müssen. Weiterhin angeschlagen ist Spielmacher Danny Farell, den Oberschenkelprobleme plagen.mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 29.10.2010

 

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