25:22 - HSG Fockbek/Nübbel stoppt den Negativtrend
Fockbek – Die HSG Fockbek/Nübbel hat in der Handball-Oberliga SH/HH der Damen nach drei Niederlagen in Folge wieder gewonnen. Gegen den Ahrensburger TSV stoppte die Mannschaft von Trainer Michael Näve gerade rechtzeitig den Negativtrend, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren. Durch das 25:22 (10:11) gelang zwar noch nicht die Befreiung aus der Abstiegszone, aber der Grundstein dafür ist gelegt.
Es war eine bis zum Ende heiß umkämpfte Partie, bei der Annika Stahlke und Stefanie Paulsen kurzfristig nicht mitmachen konnten. Torhüterin Paulsen hatte sich im Abschlusstraining am Knöchel verletzt, Stahlke musste aus privaten Gründen absagen. Auf Hamburger Seite war Janicke Bielfeldt mit von der Partie, statt in der 2. Bundesliga ihr Erstspielrecht beim TSV Travemünde zu nutzen. „Wir haben sie nicht so zu ihren Gegenstößen kommen lassen, trotz sieben Toren“, meinte Näve, der nicht mit einem Einsatz der Außenspielerin gerechnet hatte. Wie erwartet trat Ahrensburg mit einer 5:1-Abwehr an, auf die sich die HSG gut eingestellt hatte. Vor allem die Halbspielerinnen nutzten ihre Möglichkeiten für Distanzwürfe oder Anspiele an den Kreis, die zu Toren führten. „Wir haben wesentlich weniger Fehler als in den letzten Spielen gemacht, in der zweiten Halbzeit waren es nur neun Fehlwürfe“, freute sich Näve, dass die bissigen Ahrensburgerinnen sich trotz eines Halbzeitvorsprungs von 11:10 nicht lösen konnten.
Vielmehr behielt seine Mannschaft diesmal den längeren Atem. In der 50. Minute stand es noch 19:19, in der 56. bereits 24:20. „Spielentscheidend war, dass wir am Ende noch die Luft hatten eine Schippe draufzulegen“, sagte Näve. „Das war eine gute Mannschaftsleistung und tat der Seele sehr gut. Jetzt soll es im nächsten Spiel gegen Ellerbek weiter nach oben gehen, denn viel weiter runter geht es ja kaum“, hofft der Trainer auf das endgültige Ende der Talfahrt.hal
HSG Fockbek/Nübbel: Kaiser, Milferstädt - Bock (1), Ehlers, D. Scheller (5), Reinert (1), A. Scheller (4), Sievers (1), Krakuhn (4), Miscic (2), Kurbjuhn (7).
Aus: Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 25.10.2010
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