Gegen Aufsteiger Barmbek soll der Knoten beim ATSV platzen
Ahrensburg – Drei Spiele, drei Niederlagen. Das ist die bislang ernüchternde Bilanz der Hamburg-Liga-Handballer des Ahrensburger TSV. Das neu zusammengestellte Team konnte zwar in allen bisherigen Partien über eine gewisse Zeit mithalten, um am Ende dann aber doch jeweils deutlich den Kürzeren zu ziehen. Im zweiten Heimspiel gegen Aufsteiger HG Hamburg-Barmbek II (Sonntag, 17 Uhr, Heimgartenhalle) wird es also für das Team von Spielertrainer Andreas Frank darauf ankommen, erstmals über 60 Minuten eine gute Leistung zu bringen.
Beim TV Fischbek am vergangenen Wochenende hatten die Stormarner nach 45 Minuten das Handballspielen fast komplett aufgegeben. „Wir haben es wie schon gegen Ellerbek erneut nicht geschafft, einmal den Ausgleich zu erzielen“, erklärte Frank. „Vorne haben wir in den entscheidenden Situationen einfach zu früh den Abschluss gesucht“, so der Übungsleiter, der sich diesbezüglich auch selbst nicht von der Kritik ausnehmen wollte.
Auf die Barmbeker Oberliga-Reserve trafen die Schlossstädter bereits vor gut einem Monat beim eigenen Sparkasse-Holstein-Cup. Damals unterlag die Frank-Sieben in zwei Mal 15 Minuten nur knapp mit 11:13. Die HGHB II hat sich in der vergangenen Saison durch einen dritten Platz (27:17 Punkte) in Staffel 1 der 2. Hamburger Liga hinter dem TSV Ellerbek III und dem nicht aufstiegsberechtigten FC St. Pauli II für die Hamburg-Liga qualifiziert. Barmbeks Trainer Kai Kespohl hatte in der Vorbereitung die Aufgabe, aus einer langen Liste mit insgesamt 35 Namen eine Mannschaft zu formen. Mit 2:4 Punkten steht das Team nach nun drei Spielen auf dem neunten Tabellenplatz. Nach einer deutlichen 29:35-Auftaktniederlage gegen die HG Norderstedt konnten die Barmbeker auswärts zwar knapp mit 29:28 beim Niendorfer TSV gewinnen. Vergangene Woche folgte jedoch eine erneut klare 31:37-Schlappe gegen den AMTV Hamburg.mf
Aus: Stormarner Tageblatt vom 01.10.2010
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