Nowacki bekommt in Zukunft Unterstützung

Coach betreut die Oberliga-Damen des Ahrensburger TSV in der neuen Saison gemeinsam Kathrin Herzberg

 

Ahrensburg – Mit einer kleinen Überraschung haben sich die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV aus der kurzen Osterpause zurückgemeldet: Trainer Thies Nowacki bekommt ab Mai eine prominente Unterstützung an die Seite gestellt. Kathrin Herzberg, die zurzeit noch die Ahrensburger Konkurrentinnen vom Bramfelder SV betreut, wird in der neuen Spielzeit in der dann neuen Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein zusammen mit Nowacki ein Gespann an der Seitenlinie bilden.

„Wir werden als echte Doppelspitze agieren“, erklärt Nowacki. „Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat. Ich kenne Kathrin seit Jahren und habe sie selbst mal in Norderstedt trainiert.“ Von der Zusammenarbeit erhofft er sich vor allem eine Optimierung des Trainings. „Aber auch das Beobachten von Spielen wird uns leichter fallen“, mutmaßt der Coach der ATSV–Damen.

Auch Lars Kiesbye, der stellvertretende Handball-Abteilungsleiter des ATSV, freut sich über die Verpflichtung. „Wir haben damit ein exzellentes Trainergespann und erhoffen uns davon natürlich auch, dass noch ein paar Spielerinnen aus dem näheren Umfeld auf uns aufmerksam werden“, so Kiesbye. „Außerdem ist das natürlich auch ein Zeichen an die Mannschaft, dass sie uns sehr wichtig ist.“

Bevor es so allerdings so weit ist, muss das Team allerdings noch zu zwei Spielen antreten. In der Auswärtspartie beim Tabellenachten TV Fischbek (heute, 16.40 Uhr, Halle Süderelbe) müssen die Stormarnerinnen dabei ohne ihre Spielmacherin Alexandra Krone und Linksaußen Marion Nommensen (beide Urlaub) auskommen. „Wir nehmen den Gegner, der sich bisher überraschend gut geschlagen hat, sehr ernst“, erklärt Nowacki.

Auch die Oberliga-Männer des ATSV müssen an diesem Wochenende beim TV Fischbek antreten (heute, 18.40 Uhr, Halle Süderelbe). Voraussichtlich nicht mit von der Partie wird dabei Spielertrainer Roman Judycki sein, der nach seiner Roten Karte vor zwei Wochen mittlerweile für zwei Begegnungen gesperrt wurde. „Ich habe gegen die Sperre Einspruch eingelegt“, erklärt Judycki zwar, da jedoch eine Entscheidung des Sportgerichts noch vor dem Wochenende bei den Ahrensburgern als unwahrscheinlich eingestuft wurde, wird ihn wohl wieder Co-Trainer Florian Schmidt auf der Bank vertreten. Eine Entscheidung, ob Judycki das Team auch über die Saison hinaus betreuen wird, ist indes noch nicht gefallen. „Ostern ist uns dazwischen gekommen, wir werden aber diese Woche noch sprechen“, sagt Lars Kiesbye.mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 10.04.2010

 

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