ATSV-Damen machen Qualifikation perfekt

20:18-Sieg gegen Altona sorgt für das vorzeitige Erreichen des Saisonzieles

 

Ahrensburg – Bereits drei Spieltage vor Saisonende haben die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV die Qualifikation für die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein perfekt gemacht. Nach dem 20:18 (11:9)-Erfolg bei der SG Altona ist dem Team von Trainer Thies Nowacki der dritte Platz nicht mehr zu nehmen. „Unter den Voraussetzungen, unter denen wir in die Saison gestartet sind, ist das genauso hoch zu bewerten wie die Meisterschaft 2008“, freute sich Nowacki. „Jetzt kann die Planung beginnen.“ Drei Neuzugänge seien bereits so gut wie sicher. „Aber wir sind weiter auf der Suche nach Verstärkungen auf allen Positionen“, meinte Nowacki.

In Altona war es vor allem der Kampfgeist des ATSV, der die Partie entschied. Nowacki hatte erneut einige Ausfälle zu beklagen. Linksaußen Marion Nommensen (Knieverletzung) fehlte ebenso wie die beiden Rückraumspielerinnen Kirsten Vester und Ann-Christin Borckenhagen, die privat verhindert waren. Zudem hatten Katja Schomburg (Jochbeinprellung) und Bianca Schuster (Magen-Darm-Grippe) in der Woche kaum trainieren können. Nowacki war also zum Experimentieren gezwungen und begann mit Lena David im linken und Carolin Fischer im rechten Rückraum. Und zunächst lief es auch nach Wunsch. Der ATSV führte schnell mit 3:1, doch als Altona sich mit der Zeit besser auf die Ahrensburger Angreiferinnen einstellte, brachte Nowacki nach 15 Minuten erstmals Schuster, die für etwas mehr Gefahr aus dem Rückraum sorgte. Trotzdem blieb es eng. 11:9 stand es bereits nach 24 Minuten, dann stellten beide Teams für sechs Minuten das Torewerfen ein.

Nach dem Wechsel erspielten sich die Stormarnerinnen bis zur 39. Minute eine 14:11-Führung, um dann elf Minuten lang erneut kein Tor zu erzielen. Die SG glich aus und ging selbst mit 15:14 in Führung. Nowacki wechselte noch einmal durch, brachte Alexandra Gärtner wieder auf der Spielmacherposition, Lena David im rechten Rückraum und Nina Schilk, die am Ende mit sieben Treffern erneut beste Schützin ihres Teams war, auf der Linksaußenposition. 16:16 stand es vier Minuten vor dem Abpfiff, dann gelangen den Stormarnerinnen vier Treffer in Serie zum 20:16, womit das Spiel entschieden war.

„Es war nicht schön, aber wir hatten das bessere Ende für uns“, so Nowacki, der nun drei Wochen Zeit bis zur nächsten Partie hat. „Dass die Qualifikation schon vor der langen Pause feststeht, macht die Planungen für die neue Saison natürlich wesentlich einfacher.“ Erst am 28. März trifft der ATSV dann wieder zu Hause auf den Tabellenzweiten SG Hamburg-Nord.

Aufstellung Ahrensburger TSV (Tore/Siebenmeter): Lisa Schier – Nina Schilk (7), Alexandra Gärtner (4), Carolin Fischer (3), Bianca Schuster (3/1), Nadine Grunwald, Simona Stahl, Janicke Bielfeldt (je 1).

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 09.03.2010

 

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