ATSV nimmt Qualifikation ins Visier

Oberliga-Handballerinnen können in Altona alles klar machen / Männer bei der HG Barmbek zu Gast

 

Ahrensburg – Zwei Punkte aus den noch ausstehenden vier Partien fehlen den Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV zur sicheren Qualifikation für die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein. Mit einem Sieg morgen bei der SG Altona (16 Uhr, Eckernförder Straße) könnten die Stormarnerinnen den Aufstieg also bereits vor der dann folgenden dreiwöchigen Punktspielpause perfekt machen. „Wenn wir gewinnen, sind wir durch“, weiß Trainer Thies Nowacki und ergänzt: „Wir wollen diese zwei Punkte, wissen aber, dass es schwer wird.“ Denn der Tabellenvierte (22:12-Punkte) und damit direkte Verfolger, den die Schlossstädterinnen (3., 26:10) im Hinspiel mit 23:17 bezwangen, siegte zuletzt vier Mal in Folge und konnte sich am vergangenen Wochenende deutlich mit 23:16 gegen Eimsbüttel durchsetzen, gegen den der ATSV zwei Mal den Kürzeren gezogen hat. „Wir wissen nicht ganz genau, was auf uns zukommen wird“, erklärt deshalb Nowacki, dem erneut nicht seine Wunschformation zur Verfügung steht. Die beiden Rückraumspielerinnen Kirsten Vester und Ann-Christin Borckenhagen sind privat verhindert und Linksaußen Marion Nommensen leidet noch unter Knieproblemen, die sich im Spiel in Bramfeld zugezogen hat. Ob die mit einem Doppelspielrecht für den TSV Travemünde ausgestattete Janicke Bielfeldt mit von der Partie ist oder für den Zweitligisten auflaufen muss, entscheidet sich erst kurzfristig.

Auf die Oberliga-Männer des ATSV, für die die Qualifikation für die neue Oberliga seit dem letzten Wochenende auch rechnerisch nicht mehr möglich ist, wartet unterdessen die nächste schwere Auswärtsaufgabe. In der heutigen Begegnung (19 Uhr, Langenfort) bei der HG Hamburg-Barmbek (6., 23:13) will das Team von Spielertrainer Roman Judycki (7., 14:22) Revanche für die knappe und unglückliche 27:28-Niederlage im Hinspiel nehmen. Dabei gilt es jedoch vornehmlich erst einmal, die deutliche Schlappe in Esingen zu verarbeiten. „Das grenzte zeitweilig an Arbeitsverweigerung“, meinte Judycki, der sich aber sicher ist, dass sich sein Team in Barmbek von einer anderen Seite präsentieren wird. Im 24. Aufeinandertreffen der beiden Teams seit dem Oberliga-Aufstieg des ATSV im Jahr 1995 soll dabei der 13. Sieg herausspringen.mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 06.03.2010

 

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