Ahrensburger Oberliga-Handballer plagen weiterhin Personalsorgen

Ahrensburg – Nach den Handball-Männern des Ahrensburger TSV hat es nun die Oberliga-Frauen erwischt. „Im Moment haben wir leider personell ein paar Sorgen“, erklärt Trainer Thies Nowacki. Kirsten Vester wird wegen einer Magen-Darm-Grippe ausfallen. „Außerdem plagen sich einige Spielerinnen mit Erkältungen herum“, so der Coach. Hinzu kommen voraussichtlich die Ausfälle von Janicke Bielfeldt und Nadine Grunwald (beide Kapselverletzungen). Auch deshalb weist Nowacki die Favoritenrolle im morgigen Spiel (14 Uhr, Steilshoop) gegen den Vorjahresmeister Bramfelder SV (5., 19:15 Punkte) weit von sich. Zwar haben die drittplatzierten Stormarnerinnen (24:10) zurzeit fünf Punkte Vorsprung auf Bramfeld und zudem auch das Hinspiel knapp mit 26:24 für sich entscheiden können. „Aber der Gegner ist für mich in der jetzigen Lage und in eigener Halle trotzdem favorisiert“, sagt Nowacki.

Zuletzt verloren die Bramfelderinnen zweimal in Folge beim Eimsbütteler TV und gegen Spitzenreiter SC Alstertal-Langenhorn. Trotz des Vorsprungs in der Tabelle ist Nowacki auch nach wie vor vorsichtig, was die Qualifikation für die Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein angeht und baut auch für den Fall einer Niederlage vor: „Wichtig wäre es, den direkten Vergleich mit Bramfeld zu gewinnen und deshalb höchstens mit einem Tor zu verlieren.“

Die Oberliga-Männer des Ahrensburger TSV sind nach dem zuletzt wegen Personalnot abgesagten Spiel gegen den Norderstedter SV wieder im Aufbau begriffen. „Wir müssen wegen der vielen Kranken ganz langsam wieder anfangen“, erklärt Spielertrainer Roman Judycki, der selbst wegen seiner Kehlkopfentzündung in der heutigen Partie (18 Uhr, Tornesch) beim TuS Esingen (4., 24:10) wohl noch nicht wieder eingreifen wird. „Ich nehme noch Antibiotika und bin körperlich noch zu schwach“, so Judycki. Und so wäre auch alles andere als eine Niederlage beim Vorjahreszweiten eine faustdicke Überraschung. Eine solche war den Schlossstädtern im Hinspiel gelungen, als sie dem Herbstmeister mit 41:35 sogar deutlich die einzige Niederlage der Hinrunde beibringen konnten. Doch seit Jahresbeginn läuft es nicht mehr für die Tornescher. Lediglich 6:6 Punkte stehen zu Buche, womit das Team in der Rückrundentabelle lediglich Rang sieben belegt.mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 27.02.2010

 

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