ATSV ohne Fünf

Oberliga-Handballer gegen NSV mit Personalnot

 

Ahrensburg – Die Erkältungswelle hat die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV voll erwischt. Nachdem in der Vorwoche Spielmacher André Peter mit grippalem Infekt flach lag und gegen Barmstedt nur für den Notfall auf der Bank Platz nehmen konnte, hat es nun gleich vier Akteure erwischt. Christoph Palder, Carsten Moritzen und Markus Fraikin konnten unter der Woche nicht trainieren. Und auch Spielertrainer Roman Judycki musste das Bett hüten. „Ich habe eine Kehlkopfentzündung und nehme Antibiotika“, erklärte der Coach. Für ihn musste Co-Trainer Florian Schmidt das Training übernehmen. Ob Judycki bei der morgigen Heimpartie gegen den Norderstedter SV (15 Uhr, Heimgartenhalle), wieder dabei sein kann, ist unklar. Sein Einsatz als Spieler scheint ausgeschlossen.

Eine normale Vorbereitung auf die Begegnung gegen den Tabellenzweiten war also nicht möglich. Im Hinspiel hatten die Stormarner beim 30:36 in Norderstedt keine Chance. Ein Wiedersehen gibt es mit Thiago Santos und Christoph Stukenbrock, die im Sommer vom ATSV nach Norderstedt gewechselt sind und dort zu den Leistungsträgern zählen.

Eine Vorbereitung der etwas anderen Art haben auch die Oberliga-Frauen des ATSV gewählt. Am Donnerstag gingen sie zusammen mit den Spielerinnen der zweiten Mannschaft auf den Hallenspielplatz „Rabbatzz“ in Hamburg. „Das war schon lange geplant, um den Zusammenhalt zwischen beide Mannschaft zu stärken“, erklärt Trainer Thies Nowacki. „Dort können wir mal wieder richtig das Kind raushängen lassen.“ Dabei ist die morgige Partie (17 Uhr, Heimgartenhalle) gegen den Eimsbütteler TV (6., 17:15 Punkte) alles andere als ein Selbstläufer. „Wir haben nach der 20:27-Pleite im Hinspiel noch was gutzumachen“, so der Coach, der schließlich mit seinem Team einen weiteren Schritt Richtung Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein machen will. Verzichten muss Nowacki weiter auf Janicke Bielfeldt (Kapselriss im Daumen). Und auch Kreisläuferin Nadine Grunwald fällt mit einer Kapselverletzung an der Hand voraussichtlich aus.mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 20.02.2010

 

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