ATSV festigt Rang drei
Nowacki-Sieben gewinnt in der Oberliga 25:20 bei der SG HSV-Handball
Ahrensburg – Langsam können die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV für die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein planen. Nach dem 25:20 (12:9)-Erfolg bei der SG HSV-Handball und der gleichzeitigen Niederlage des Verfolgers Bramfelder SV (4., 19:13 Punkte) beim Eimsbütteler TV hat das Team von ATSV-Trainer Thies Nowacki seinen dritten Tabellenplatz (24:8 Punkte) gefestigt und den Vorsprung auf fünf Zähler ausgebaut. Zwar müssen die Stormarnerinnen in den sechs ausstehenden Partien noch in Bramfeld (19:13), bei der SG Altona (5., 18:12) und zu Hause gegen den Tabellenzweiten SG Hamburg-Nord (27:5) antreten. Doch das Restprogramm der Konkurrenten ist nicht eben leichter. Zudem wird aus der Regionalliga mit dem TSV Ellerbek höchstens eine Mannschaft absteigen, so dass am Ende auch der vierte Rang sicher für die Qualifikation zur Oberliga reichen wird.
In die Partie in der rutschigen Halle am Wegenkamp in Hamburg fanden die Nowacki-Schützlinge zunächst überhaupt nicht. Nach zwei Minuten lagen die Schlossstädterinnen bereits mit 0:3 zurück. Das erste Tor erzielte der ATSV erst in der sechsten Spielminute und lag nach einer Viertelstunde immer noch mit 4:7 hinten. „Der HSV war nach der 14-Tore-Packung im Hinspiel hochmotiviert und bei uns funktionierten weder die erste noch die zweite Welle“, erklärte Nowacki. „Außerdem waren wir im Abschluss nicht konsequent genug.“ Doch die Gäste kämpften sich zurück ins Spiel, glichen zum 7:7 aus und erarbeiteten sich bis zur Pause eine Drei-Tore-Führung.
Kurz nach dem Wechsel betrug der Vorsprung erstmals fünf Treffer. „Leider haben wir es wegen einer Vielzahl technischer Fehler versäumt, diesen Vorsprung weiter auszubauen“, monierte der Coach, der sich jedoch trotzdem keine Sorgen mehr um die Punkte machen musste.
Auffälligste Akteurin im Angriff war Neuzugang Nina Schilk, die mit zehn Treffern auch erfolgreichste Schützin ihres Teams war. Damit schraubte die 20-Jährige ihr Torkonto nach nur drei Spielen im Dress des ATSV bereits auf 21 Treffer.
Am nächsten Sonntag erwarten die Ahrensburgerinnen den Eimsbütteler TV, gegen den es im Hinspiel nach ganz schwacher Vorstellung eine 20:27-Pleite gab. „Da haben wir noch etwas gutzumachen“, fordert Nowacki.mf
Aufstellung Ahrensburger TSV (Tore/Siebenmeter): Schier (1.-50. Minute), Richter (50.-60.) – Schilk (10/2), Vester (4), Nommensen (3/1), Schuster (3/2), Schomburg (2), Bechthold, Gärtner, Borckenhagen (je 1), Grunwald, Stahl, David.
Aus: Stormarner Tageblatt vom 16.02.2010
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