Ahrensburger TSV vor lösbaren Aufgaben

Handball-Oberliga: ATSV-Männer sind beim Barmstedter MTV zu Gast / Frauenteam fordert die SG HSV-Handball heraus

 

Ahrensburg – Als Roman Judycki, Trainer der Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV, zuletzt von einer „Pflichtaufgabe“ sprach, kassierte sein Team danach eine peinliche 33:36-Niederlage beim Tabellenvorletzten Niendorfer TSV. Nun muss der ATSV erneut bei einem vermeintlich schwachen Gegner antreten, der bislang erst zwei Saisonsiege aufweist. Doch einer dieser beiden Erfolge stammt aus dem Hinspiel in Ahrensburg. In der Partie beim Tabellenzehnten Barmstedter MTV (18.30 Uhr, Schulstraße) wollen die Stormarner also Wiedergutmachung leisten. Doch Judycki hat immer noch nicht die knappe Heimniederlage vom vergangenen Wochenende gegen die SG Hamburg-Nord verwunden. „Ich habe kaum geschlafen“, so der Coach. „Das Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen.“

Im Spiel gegen Barmstedt kann Judycki wieder auf seine Wunschformation zurückgreifen, während der Gegner einige Ausfälle zu verkraften hat. Anfang des Jahres wechselte Haupttorschütze Andreas Butzmann zum Regionalligisten TSV Ellerbek. Und nur wenige Tage später warf sein Vater Wolfgang als Trainer das Handtuch. In die Bresche sprang Holger Michaelsen, der mit vielen Spielern aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend zwei deftige Niederlagen (29:47 und 20:43) kassierte.

Die Oberliga-Frauen des ATSV stehen in der morgigen Begegnung bei der SG HSV Handball (11., 3:27 Punkte) ebenfalls vor einer lösbaren Aufgabe. Trotzdem warnt Trainer Thies Nowacki: „Die Halle am Wegenkamp liegt uns wegen des glatten Bodens nicht. Dort haben wir auch schon gegen den ETV verloren.“ Zudem hat Nowacki einige Ausfälle zu beklagen. Linksaußen Janicke Bielfeldt muss mit einem Kapselriss im Daumen passen. Ebenso fehlen wird aus privaten Gründen Carolin Fischer. Hinter dem Einsatz von Rückraumspielerin Bianca Schuster, die im letzten Spiel umknickte, steht ein Fragezeichen. Nach auskuriertem grippalen Infekt voraussichtlich wieder mit von der Partie wird indes Spielmacherin Alexandra Gärtner sein. „Wir wollen gegen die erfahrene Truppe Tempo machen“, gibt Nowacki die Devise aus. „Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung, denn wir wollen oben dranbleiben.“mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 13.02.2010

 

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