ATSV muss sich strecken
Handballerinnen gewinnen in der Oberliga 28:25
Ahrensburg – Mit 28:25 (14:11) bezwangen die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV den TSV Wandsetal und verteidigten damit erfolgreich ihre drei Punkte Vorsprung auf den Tabellenvierten Bramfeld. „Das war das erwartet schwere Spiel gegen einen Gegner, der nie aufgegeben hat“, zeigte sich ATSV-Trainer Thies Nowacki erleichtert.
Verzichten musste der Ahrensburger Coach kurzfristig aus Krankheitsgründen auf Spielmacherin Alexandra Gärtner. Ihre Aufgabe übernahmen abwechselnd die beiden Neuzugänge Lena David und Carolin Fischer. „Beide haben klug Regie geführt und konnten mit schönen Anspielen und 1:1-Aktionen überzeugen“, lobte Nowacki.
Nach einer 2:0-Führung profitierten die Gäste vor allem von technischen Fehlern des ATSV im Tempospiel, glichen aus und gingen selbst nach zehn Minuten mit 5:3 in Führung. Doch die Stormarnerinnen kamen schnell zurück. Bis zum 9:9 blieb es eng, dann erarbeitete sich die Nowacki-Sieben einen Drei-Tore-Vorsprung, den sie in die Halbzeitpause retten konnte.
Nach dem Seitenwechsel folgte die beste Phase der Schlossstädterinnen. Binnen zwölf Minuten zogen die Hausherrinnen auf 21:14 davon, wogen sich dann allerdings zu sehr in Sicherheit und ließen vor allem in der Abwehrarbeit nach. Und auch vorne wollte der Ball nicht mehr so einfach ins Tor. Beim 21:18 nach 47 Minuten waren die Gäste wieder auf Tuchfühlung. Doch der ATSV ließ sich nicht beirren und brachte den Sieg nach Hause. Hätte es nicht die immer wieder zu Tage tretende Schwäche vom Siebenmeterpunkt aus gegeben, wäre das Spiel ohnehin schon viel früher entschieden gewesen. Insgesamt fünf Schützinnen versuchten sich von der Linie, brachten aber nur sechs von insgesamt zwölf Strafwürfen im gegnerischen Kasten unter.
Aufstellung Ahrensburg (Tore/Siebenmeter): Lisa Schier (17 Paraden) – Nina Schilk (8/3), Nadine Grunwald (6), Janicke Bielfeldt (4), Bianca Schuster (3/1), Carolin Fischer (3/2), Simona Stahl, Lena David (je 2), Ann-Christin Borckenhagen, Marion Nommensen, Kirsten Vester, Katja Schomburg.mf
Aus: Stormarner Tageblatt vom 09.02.2010
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