ATSV-Coach Nowacki hat erstmals die Qual der Wahl

Handball-Oberliga: Ahrensburgerinnen empfangen am Sonntag um 17 Uhr „Wundertüte“ TSV Wandsetal

 

Ahrensburg – Eine vollkommen ungewohnte Situation findet Trainer Thies Nowacki zurzeit in seinem Team vor. Durch die drei Neuzugänge Carolin Fischer, Lena David und Nina Schilk stehen ihm auf einmal 14 Spielerinnen zur Verfügung, nachdem die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV (3., 20:8 Punkte) lange Zeit in der Hinrunde nur mit Hilfe von Akteurinnen aus der zweiten Mannschaft überhaupt sinnvolle Trainingseinheiten absolvieren konnten. „Das ist schon sehr ungewohnt und hat viele Vor-, aber auch einige Nachteile“, erklärt Nowacki, der auch im morgigen Heimspiel (17 Uhr, Heimgartenhalle) gegen den TSV Wandsetal (8., 13:15) voraussichtlich auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann. Aber das wird wohl auch notwendig sein. „Uns erwartet eine Wundertüte“, glaubt Nowacki, der auf die zuletzt schwankenden Leistungen des Gegners verweist. So gewann das TSV-Team gegen den amtierenden Meister Bramfelder SV und den Eimsbütteler TV, unterlag aber auch beim zuvor noch sieglosen Tabellenschlusslicht SG HSV Handball deutlich mit 18:23. „Wandsetal ist kämpferisch äußerst stark und vor allem über den Gegenstoß gefährlich“, warnt der Ahrensburger Coach. „Das Team hat aber auch die meisten Gegentore gefangen, ist also in der Abwehr durchaus verwundbar.“ Das will der ATSV ausnutzen und mit einem Sieg seinen dritten Tabellenplatz verteidigen. „Um weiter oben dranzubleiben, müssen wir gewinnnen“, weiß Nowacki.

Bereits um 15 Uhr empfangen die Oberliga-Männer des Ahrensburger TSV (8., 12:16) die SG Hamburg-Nord (5., 18:10). Dabei will das Team von Spielertrainer Roman Judycki nicht nur die überraschende 33:36-Pleite vom vergangenen Wochenende gegen den Niendorfer TSV vergessen machen, sondern auch die 36:41-Scharte aus dem Hinspiel auswetzen. „Wir müssen diszipliniert spielen“, fordert Judycki von seinen Schützlingen, die in Niendorf zu oft in alte Muster verfallen waren.

Am Sonntag empfangen die Stormarner den stärkste Angriff der Liga, was die SG bereits im Hinspiel unter Beweis gestellt hat. Gar nicht glücklich ist Coach Judycki ob der Tatsache, dass es aufgrund der winterlichen Bedingungen erneut eine schlechte Trainingsbeteiligung gab. „Am Dienstag hatten wir deshalb einige Absagen“, so Judycki, der morgen jedoch voraussichtlich auf alle seine Akteure zurückgreifen kann.mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 06.02.2010

 

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