Ahrensburger TSV bejubelt zweiten Sieg in Folge
Schlossstädter feiern in der Handball-Oberliga ungefährdeten 38:29-Heimerfolg gegen Altrahlstedter MTV
Ahrensburg – Auch im zweiten Spiel nach der Trennung von Trainer Tilo Labs feierten die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV (ATSV) ein Erfolgserlebnis. Unter neuer Leitung von Spielertrainer Roman Judycki bejubelte der ATSV am Ende einen ungefährdeten 38:29-Heimerfolg gegen den Altrahlstedter MTV (AMTV). Die Schlossstädter zogen ab der 14. Minute beim Stande von 8:8 auf und davon und bauten ihren Vorsprung bis zur Pause auf komfortable sechs Tore (19:13) aus. Nach dem knappen Auswärtserfolg in der Hinrunde (36:33) bezwang der ATSV den AMTV damit zum zweiten Mal in dieser Saison.
Die erste Viertelstunde konnten die Gäste noch gut mithalten und brachte die Ahrensburger einige Male in Verlegenheit. Die Judycki-Sieben konnten sich zu diesem Zeitpunkt bei ihrem Torwart Raphael Ort und seinen blitzschnellen Reaktionen bedanken, dass sie keine weiteren Treffer kassierten. Danach schlug der ATSV aber immer wieder mit blitzartigen Vorstößen zu, die meistens mit einem Torerfolg endeten. Vor allem Rückraumspieler Christoph Palder zeichnete sich mit seinen kraftvollen Abschlüssen aus und erzielte insgesamt zehn Treffer.
In der ersten Phase nach der Pause konnten die Rahlstedter zumindest einen Ausbau des Ahrensburger Vorsprungs verhindern und es beim Sechs-Tore-Abstand bis zum 24:18 belassen. Danach bewiesen die gut aufgestellten Schlossstädter jedoch die bessere Kondition und vor allem mehr Präzision im Abschluss. Die Kreisläufer Said Evora und Philipp Köhler wurden immer wieder clever angespielt – nicht selten von Spielertrainer Judycki, der sich im Laufe der Partie erneut selbst eingewechselt hatte.
Eine bemerkenswerte Leistung bot auch Youngster Hannes Grocholl, der sich als Linksaußen in der 1. Herrenmannschaft bestens bewährte. Ein Extralob gab es dafür von Co-Trainer Florian Schmidt: „Sein Einsatz hat sich definitiv ausgezahlt, genauso die späte Einwechslung von Rechtsaußen Robin Hoth. Er hat dem Angriff noch einmal Glanz verliehen“, stellte Schmidt fest.Cetin Yaman
Aufstellung ATSV (Tore/Siebenmeter): Orth, Rath – Palder (10/5), Gonschorek (5), Farell, Evora, Grocholl (je 4), Köhler, Hoth (je 3), Judycki (2), Peter, Strubel, Reetz (je 1).
Aus: Stormarner Tageblatt vom 26.01.2010
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