Ahrensburgs Oberliga-Handballer unter Zugzwang

ATSV-Frauen- und Männermannschaft muss jeweils gegen TV Fischbek der Favoritenrolle gerecht werden

 

Ahrensburg – Nach zuletzt zwei Pleiten in Folge müssen die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV (9., 6:12 Punkte) in der morgigen Heimpartie gegen Schlusslicht TV Fischbek (15 Uhr, Heimgartenhalle) unbedingt punkten, um nicht noch weiter Richtung Abstiegszone zu rutschen. Bislang konnten die Gäste erst einen einzigen Sieg feiern. Zuletzt gab es vor einer Woche eine 25:35-Heimpleite gegen den Norderstedter SV. Dass das Unterfangen des ATSV trotzdem nicht leicht wird, weiß auch Trainer Tilo Labs, der seine Mannschaft warnt: „Fischbek wird alles versuchen, um den Anschluss herzustellen und hat heute vielleicht die letzte Chance, vor der Weihnachtspause noch einmal zu punkten.“

Im Anschluss an die Männer wollen die ATSV-Frauen ebenfalls gegen den TV Fischbek wichtige Punkte im Kampf um die Qualifikation zur Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein holen (17 Uhr, Heimgartenhalle). Trainer Thies Nowacki sieht das Spiel als Pflichtaufgabe an, weiß aber, dass sein Team potenziell schwächere Gegner gerne unterschätzt. „Fischbek hat nichts zu verlieren, hat zuletzt den HSV geschlagen und kommt als Aufsteiger vollkommen ohne Druck nach Ahrensburg“, erklärt der Coach, der wohl bis zuletzt um einige Stammkräfte zittern muss. „Lisa Schier, Nadine Grunwald und Ann-Christin Borckenhagen lagen diese Woche allesamt mit Grippe flach“, so Nowacki. Trotzdem geht er klar von einem Sieg gegen den derzeitigen Tabellensiebten (7:11 Punkte) aus: „Es liegt nur an uns.“mf

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 05.12.2009

 

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