ATSV rückt auf Rang drei vor
Ahrensburger Handballerinnen feiern 23:17-Erfolg gegen Altona / Schuster mit gelungenem Comeback
Ahrensburg – Die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV haben die Blamage im Pokal bei der Halstenbeker TS offensichtlich gut verdaut und demonstrierten mit einem souveränen 23:17 (8:4)-Erfolg gegen die SG Altona ihre Stärke. Mit dem Sieg schob sich das Team von Trainer Thies Nowacki erstmals in dieser Saison auf den dritten Tabellenplatz vor, der in der Endabrechnung sicher die Qualifikation für die neue Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein bedeutet. „Das Spiel zeigte wieder einmal, was mit Kampf und Einsatz möglich ist“, freute sich Nowacki.
Keine einzige Trainingseinheit konnte der Coach mit seiner Mannschaft nach der Pokalpleite absolvieren, da es einige krankheitsbedingte Ausfälle zu beklagen gab. Zum Spiel standen Nowacki aber wieder alle seine Schützlinge zur Verfügung, wobei Simona Stahl und Nadine Grunwald erkältungsbedingt angeschlagen in die Partie gingen. Dafür gab Rückraumspielerin Bianca Schuster nach ihrer Knieoperation ihr Saisondebüt und führte sich mit fünf Treffern auch gleich gut ein.
Ohne spielerisch zu glänzen hatten die Schlossstädterinnen die Partie von Anfang an im Griff. Ganze vier Gegentreffer ließ die robuste ATSV-Abwehr in den ersten 30 Minuten zu und konnte sich dabei wieder einmal auch auf Torhüterin Lisa Schier verlassen, die mit 18 Paraden überragender Rückhalt war. Da jedoch auch die Gäste gut in der Rückwärtsbewegung arbeiteten, konnten sich die Ahrensburgerinnen bis zur Pause noch nicht entscheidend absetzen.
Nach dem Seitenwechsel wurde der Rhythmus auf beiden Seiten erhöht und bis zum 14:10 (44.) konnten die Stormarnerinnen den Vier-Tore-Vorsprung halten. Durch drei Treffer in Folge gelang der SG zwölf Minuten vor Ultimo der Anschlusstreffer zum 13:14. Doch danach stand die ATSV-Defensive acht Minutenlang bombensicher und ließ keinen einzigen Treffer mehr zu. Sechs Tore in Serie zum 20:13 fünf Minuten vor Schluss, die meisten davon aus Tempogegenstößen, bedeuteten die Entscheidung.
So freute sich Nowacki am Ende über den Sieg und hob aus der guten Mannschaftsleistung vor allem Schuster und Kreisläuferin Nadine Grunwald hervor: „Nadine hat die Abwehr zusammengehalten und zudem fünf Treffer erzielt. Und Bianca hat mit ebenfalls fünf Toren ein erfolgreiches Comeback gefeiert.“mf
Aufstellung Ahrensburg (Tore/Siebenmeter): Schier (18 Paraden) – Grunwald, Schuster, Gärtner (je 5), Nommensen (3/2), Vester, Stahl (je 2), Schomburg (1), Bechthold, Borckenhagen.
Aus: Stormarner Tageblatt vom 24.11.2009
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