ATSV-Angriff ist alarmiert
Ahrensburgs Handball-Männer treffen auf defensiv starke Barmbeker
Ahrensburg/mf – Mit dem Rückenwind vom 41:35-Sieg gegen den TuS Esingen gehen die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV (7., 6:8 Punkte) morgen (15 Uhr, Heimgartenhalle) ins zweite Heimspiel innerhalb von acht Tagen gegen die HG Hamburg-Barmbek (4., 10:4). Dabei trifft der beste Angriff der Liga (Ahrensburg mit 238 Treffern) auf die beste Abwehr (nur 177 Gegentore). „Wir müssen mit der gleichen Einstellung ins Spiel gehen wie gegen Esingen“, fordert Trainer Tilo Labs, der keine Ausfälle zu beklagen hat.
Der Gegner hingegen hat große Verletzungssorgen. Haupttorschütze Jörg Bokelmann (bislang 50 Saisontreffer) schied bei der ersten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende gegen den Norderstedter SV mit einem Handbruch schon früh aus und wird voraussichtlich länger fehlen. Großer Rückhalt bei der HGHB sind die Torhüter, von denen zuletzt vor allem Jan Plambeck überzeugen konnte. Die Ahrensburger Angriffsreihe ist also alarmiert und wird seine Stärke demonstrieren müssen.
Auch die Oberliga-Frauen des ATSV (6., 10:4) hätten nach dem Sieg gegen den Hamburger Meister Bramfelder SV eigentlich mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein in die um 17 Uhr folgende Begegnung mit dem Bramfelder SV (3., 11:3) gehen können. Doch am Dienstag kam eine überhaupt nicht eingeplante 18:20 (10:10)-Niederlage in der zweiten Runde des Hamburger Pokalwettbewerbs bei der klassentieferen Halstenbeker TS dazwischen. „Da haben wir unser hässliches Gesicht gezeigt“, ärgerte sich Trainer Thies Nowacki. „Ohne Einstellung, Kampfgeist, Siegeswillen und Disziplin haben wir zu Recht verloren“.
Altonas neuer Trainer Holger Michaelsen ist in Ahrensburg ein alter Bekannter. Michaelsen betreute selbst das Frauenteam mehrere Jahre und dürfte beim Zuschauen auf der Tribüne in Halstenbek die Schwächen der Stormarnerinnen erkannt haben. Er wird alles dafür tun, um zwei Punkte zu entführen.
Aus: Stormarner Tageblatt vom 21.11.2009
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