Ahrensburg unter Druck

Handball-Oberliga: Männer- und Frauenteam des ATSV jeweils in der Außenseiterrolle

 

Ahrensburg/mf – Nach drei Niederlagen in Folge stehen die Oberliga-Handballer des Ahrensburger TSV (Tabellenachter, 4:8 Punkte) im Spiel morgen (15 Uhr, Heimgartenhalle) gegen den TuS Esingen (1., 11:1) bereits unter Druck. Doch alles andere als eine Niederlage gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer wäre in der jetzigen Situation eine große Überraschung. „Während es in der letzten Saison noch zwei Duelle auf Augenhöhe gab, sind wir diesmal klarer Außenseiter“, weiß deshalb auch Trainer Tilo Labs. Zwar hat er die Tornescher auf Video analysiert, schaut aber eher auf das eigene Spiel. „Wir haben zuletzt zwei sehr schlechte Partien abgeliefert und uns das Leben selbst schwer gemacht. Wichtig ist nicht der Gegner, sondern was wir selbst für ein Spiel liefern.“

Ähnlich wie Labs geht es auch ATSV-Frauentrainer Thies Nowacki, dessen Team im Anschluss (17 Uhr, Heimgartenhalle) mit dem Bramfelder SV auf den Meister der Vorsaison trifft. Nach der deutlichen Niederlage beim ETV am vergangenen Wochenende (20:27) konnten die Stormarnerinnen (6., 8:4) bereits am Dienstag im Nachholspiel beim TSV Wandsetal Wiedergutmachung leisten (31:25) und Selbstvertrauen für die Partie gegen Bramfeld tanken. Die Bramfelderinnen (2., 10:2) haben sich zu Saisonbeginn noch einmal verstärkt und zudem mit Lena Teufel eine der besten Torhüterinnen der Liga in ihren Reihen. „Leider können wir da dieses Jahr nicht mithalten“, bedauert Nowacki. „Und da unsere zweite Mannschaft zeitgleich spielt, gehen wir auch mit einem sehr überschaubaren Kader ins Spiel.“ Trotzdem ist der Coach sich aber sicher, dass seine Mannschaft alles geben wird, um eine Überraschung zu schaffen. „Dazu müsste bei uns aber schon alles passen und Bramfeld einen sehr schlechten Tag erwischen“, meint Nowacki.

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 14.11.2009

 

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