Wiedergutmachung gelungen

Handball-Oberliga: Ahrensburger TSV kehrt beim 31:25 gegen TSV Wandsetal zurück in die Erfolgsspur

 

Ahrensburg/mf – Die Oberliga-Handballerinnen des Ahrensburger TSV gewannen ihr Nachholspiel beim TSV Wandsetal 31:25 (16:15) und festigten damit ihren sechsten Tabellenplatz. „Nach der Niederlage beim ETV am vergangenen Wochenende haben wir gezeigt, dass es auch anders geht“, freute sich Trainer Thies Nowacki.

In der Anfangsphase konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen. Erst nach 13 Minuten hatte sich die Nowacki-Sieben erstmals eine Drei-Tore-Führung erarbeitet (10:7). Allerdings fanden die Stormarnerinnen kein Mittel gegen Wandsetals Rückraumspielerin Maike Herwig, die in Durchgang eins acht ihrer am Ende zehn Treffer erzielte und so entscheidend dazu beitrug, dass ihr Team bis zur Pause auf einen Treffer verkürzte. Zum Glück hatten die Ahrensburgerinnen mit Bettine Bechthold, die am Ende sechs Tore erzielte, eine ebenso sichere Schützin in ihren Reihen.

Nach Wiederanpfiff versuchten die Hausherrinnen, den ATSV durch eine kurze Deckung gegen Bechthold oder später auch noch Alexandra Gärtner und Katja Schomburg aus dem Konzept zu bringen. Doch die sich dadurch ergebenden Räume nutzten insbesondere Gärtner und Kreisläuferin Nadine Grunwald hervorragend und sorgten so dafür, dass der ATSV nach 43 Minuten erstmals mit vier Toren vorne lag (21:17). Und in der Abwehr machte sich die ebenfalls kurze Deckung gegen Herwig bezahlt. Wandsetal zahlte nun dem hohen Tempo Tribut und konnte nicht verhindern, dass sich der ATSV zehn Minuten vor Schluss bis auf 27:20 absetzte. Erst im Gefühl des sicheren Sieges ließ die Konzentration bei den Gästen nach. „Leider haben wir am Ende noch fünf einfache Gegentore kassiert, aber insgesamt war das eine deutliche Steigerung zum ETV-Spiel“, resümierte Nowacki und richtete seinen Blick gleich wieder nach vorne: „Ob diese Leistung gegen Bramfeld am Sonntag reicht, wird sich zeigen. In dem Spiel sind wir jedenfalls klarer Außenseiter.“

Aufstellung Ahrensburger TSV (Tore/Siebenmeter): Schier – Nommensen (7/1), Bechthold, Grunwald (je 6), Gärtner (5), Schomburg, Borckenhagen (je 3), Bielfeldt (1) Stahl, Vester, Niemeier (n.e.).

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 12.11.2009

 

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