Seefeldt-Team schon früh auf der Verliererstraße

Herzhorn – Die Oberligahandballerinnen des MTV Herzhorn standen in ihrer Begegnung gegen den Ahrensburger TSV auf verlorenem Posten: In eigener Halle unterlagen sie mit 21:26 (7:15). In dieser Partie war die Entscheidung zu Gunsten der Gästebereits frühzeitig gefallen, denn die Blau-Gelben verpatzten den Spielbeginn völlig. Entsprechend enttäuscht zeigte sich auch Trainer Kai Seefeld nach der Begegnung, der nur phasenweise mit der Leistung seiner Frauen zufrieden war und Gesche Seebandt, die nicht dabei war, schmerzlich vermisste.

Gleich zu Beginn verloren die Herzhornerinnen fast alles. Ihre Gegnerinnen präsentierten sich mit einer offensiven 3:2:1-Deckung und hiergegen fand das MTV-Team überhaupt kein Mittel. Die eigenen Fehler hingegen wurden von Ahrensburg konsequent genutzt und bereits in der 15. Minute lagen die Herzhornerinnen mit 2:10 zurück, wobei lediglich Elina Hesse und Christina Hinrichs jeweils ein Treffer gelang. Die Blau-Gelben fanden in den Anfangsminuten überhaupt keine Einstellung zu ihren Gegnerinnen und wenngleich sie ab Mitte der ersten Halbzeit etwas besser ins Spiel fanden, hatte man oft den Eindruck, dass die Mannschaft ein wenig überfordert war. Da sich zudem immer wieder individuelle Fehler ins Spiel schlichen, kamen die Seefeld-Schützlingen nie wirklich heran und lagen zur Pause klar mit 7:15 hinten.

Und das eher schwache Spiel setzte sich nach dem Seitenwechsel fort. Zwar verkürzte Elina Hesse gleich auf 8:15, doch dann zogen die Ahrensburgerinnen auf 19:10 davon und die Partie schien endgültig vorentschieden. Doch plötzlich lief es besser, die Gastgeberinnen agierten geduldiger und bewegten sich besser, sodass sie durchaus noch Chancen bekamen. Zudem war Mareike Struck zwischen den Pfosten ein starker Rückhalt und hielt insgesamt acht Strafwürfe. Tor um Tor verkürzten die Blau-Gelben und als Maike Langenberg in der 50. Minute auf 16:21 verkürzte, sah das Ergebnis schon gar nicht mehr so schlecht aus.
Die Herzhornerinnen kamen sogar noch auf 18:22 heran und hätten in dieser Phase vielleicht die Partie doch noch kippen können, doch zwei Zeitstrafen und ein vergebener Strafwurf machten diese Hoffnungen schnell zunichte. Die Gäste erhöhten auf 26:20 und damit war die Herzhorner Niederlage besiegelt. Das 21:26 durch Elina Hesse setzte lediglich den Schlusspunkt unter eine schwache Leistung der Gastgeberinnen.skl

MTV Herzhorn: Mareike Struck, Marion Demant, Janna Wilcke 1, Yana Hesse 2, Elina Hesse 4, Maike Langenberg 3 (1), Andrea Lorenzen, Franziska Petschke 3, Swetlana Frilzer 3, Christina Hinrichs 5.

 

Aus: Stormarner Tageblatt vom 28.02.2011

 

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